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page id: 1975 Ermittlung, Zusammenstellung und Abgrenzung der Lehrinhalte in der Mediation. Abteilung »  Akademie Inhaltliche Zuordnung »  Wissenschaft

Aus den unterschiedlichen wissenschaftlichen Herleitungen wurden Konzepte identifiziert, die in Schulen überführt werden. Die Suche ist noch nicht abgeschlossen. Den Kontext für das Projekt liefern die folgenden Seiten, die Sie auch im Blick haben sollten:

Mediationskonzepte Schulen

Konzepte werden in Lehren überführt

Die Unterscheidung der Mediationslehren lässt sich am besten anhand der Mediationskonzepte nachvollziehen. Über diese Zuordnung erschließt sich auch ihre Gewichtung. Die Mediationskonzepte haben in der hier vorgegebenen Mediationssystematik einen sehr hohen Rang.

 Aktionshinweis:
Sie könnenauch die von Ihrem Institut verwendete oder entwickelte Lehre hier als Konzept hinterlegen. Beachten Sie, dass sich die Lehre auf eine wissenschaftliche Herleitung beziehen muss. Wenn die Lehre anerkannt wird, wird sie als eine Kategorie erfasst, über die eine Verknüpfung mit Inhalten und Datenbanken ermöglicht wird. Hier finden Sie mehr über Wiki to Yes Aktionen

 Merke:
Leitsatz 6280 - Das Konzept der Mediation entspricht der jeweiligen Herleitung, die sich aus der Mediationstheorie (oder den Theorien im Hintergrund) ableiten lässt. Das Mediationskonzept muss dem Mediationsverständnis entsprechen, so wie seine Herleitung das Verständnis der Mediation präzisiert. Das Konzept beschreibt eine Herangehensweise, die das Wesen der Mediation nachvollziehbar und reproduzierbar verwirklicht.

Systematik

Die Arbeit am Wiki gewährt einen tiefen Einblick in die Lage der Mediation.1 Es fällt auf, dass die Mediation ganz unterschiedlich wahrgenommen und angewendet wird. Wiki to Yes versucht die Anwendungen auf eine wissenschaftliche Grundlage zurückzuführen. Zu diesem Zweck werden die unterschiedlichen Herleitungen der Mediation als Mediationskonzepte erfasst und mit Lehren verknüpft. Mediationskonzepte sind immer die auf einen Masterplan zurückzuführende Anwendung, die unmittelbar auf eine Herleitung (Mediationstheorie) zurückgeführt werden kann. So wird sichergestellt, dass die Beschreibung eines neuen Mediationsformates oder eines neuen Anwendungsfeldes nicht mit einer Lehre verwechselt wird. Um als Lehre zu gelten, muss das Format oder die Anwendung auf eine Herleitung zurückgeführt werden. Dann entscheidet sich, ob die Neuerung einer bestehenden Herleitung der Mediation zugeordnet werden kann, ob sie eine neue Herleitung darstellt oder erfordert. Bei dem ausgerufenen Lehrinhalteprojekt kommt es darauf an, die Vielzahl der Erscheinungsformen der Mediation den Konzepten (Lehren) zuzuordnen, damit sie sich korrekt in die Mediationssytematik einbeziehen lassen.

Inklusion

Wiki to Yes erfasst alle Inhalte, die für die Mediation von Bedeutung sind, mithin auch die Lehrinhalte. Dabei kommt es zu einer Rückkopplung mit der Praxis, weil die Lehrinhalte stets mit einer Anwendung verknüft werden. Die Beschreibungen verteilen sich in den Texten der Wiki-Seiten. Die logische Verknüpfung erfolget im Wissensmanagement über die Datenbanken und Kategorieen. Für die jede zu identifizierende Lehre wird eine eigene Kategorie unter der Schlüsselkategorie "Schulen" (ID 265) angelegt. Die Unterkategorien weisen die angelegten Schulen aus. Die Kategorien erlauben Zuordnungen, indem Datenbankeinträge und gegebenenfalls auch andere Objekte mit den Kategorien verknüpft werden. Aktuell können folgende Schulen oder Lehren unterschieden werden:

Mediation (allgemein)

Das allgemeine Konzept der Mediation orientiert sich schwerpunktmäßig an dem Harvard-Konzept, woraus sich die sogenannte Verhandlungsmediation ableiten lässt. Eine Anreicherung mit weiteren Theoriefragmenten erlaubt den Ausbau zu einer Verständnismediation. In der hier zugrunde gelegten Mediationssystematik findet sich die Unterscheidung in den Mediationsmodellen wieder. Das Harvard-Konzept kommt in der facilitativen Mediation zum Ausdruck, die Verständnisvermittlung in der transformativen Mediation. In diesem Konzept findet sich die auch in der Ausbildungsverordnung skizzierte allgemeine Lehre der Mediation wieder.

Das Konzept und die Lehre der Mediation im Allgemeinen

integrierte Mediation

Das Konzept der integrierten Mediation inkludiert die allgemeine Lehre der Mediation. Es geht allerdings darüber hinaus, indem es systematische Zusammenhänge darstellt und Grundlagen definiert, welche die Verhandlungsmediation wie die Verständnismediation in einem Konzept vereinigt. Die Mediation wird durchgängig als eine erkenntnisbasierte Verstehensvermittlung beschrieben. Ihre Grundlage ist die kognitive Mediationstheorie, die aus den Erfahrungen der integrierten Mediation heraus entwickelt wurde. Die wissenschaftliche Herleitung hat dieses Konzept zu einer umfassenden Lehre herausgebildet.

Das Konzept und die Lehre der integrierten Mediation

sonstige Lehren

Es wäre vermessen, zu behaupten, dass diese beiden Herleitungen ein abschließendes Bild über die Mediation abliefern können. Egner führte aus, dass es noch eines wissenschaftlichen Diskurses bedarf, um eine allgemeine Theorie zur Mediation herauszubilden oder die kognitive Mediationstheorie als solche zu begreifen.2 Tatsächlich gibt es weitere Ansätze, wie z.B. die systemische Mediation, die noch daraufhin zu untersuchen sind, wie sie in die Klassifizierung der Mediationssystematik hineinpassen. Um derartige Ansätze nicht aus dem Blick zu verlieren, wurde das Konzept "sonstige" eingeführt.

Das noch nicht definierte Konzept sonstiger Herleitungen

Das Lerninhalte Projekt

Damit kein Ansatz verloren geht, erlaubt Ihnen die Mediationsdatenbank, weitere Konzepte zu erfassen. Alle Konzepte, die hier aufgelistet sind, werden auf ihre wissenschaftliche Herleitung und die sich daraus ergebenden Lehrinhalte untersucht, um gegebenenfalls als eine eigenständige Lehre erfasst zu werden. Auch wenn Sie sich an dem Theoriendiskurs beteiligen, kann daraus ein neues Konzept und eine Lehre erkennbar werden. Sobald eine eigenständige Lehre identifiziert werden kann, wird sie als eine Kategorie angelegt, die den Datensätzen in den unterschiedlichen Wiki to Yes Datenbanken zugeordnet werden können. Auf diese Weise lassen sich die Lehren mit Inhalten verknüpfen. Die Zuordnung einer Mediationsvariante zu einem Konzept erfolgt mit der Bearbeitung der Datensätze im Mediationsverzeichnis. Nachfolgend finden Sie den Auszug über die erfassten Konzepte:

Standards

Bitte beachten Sie, dass die Lehren von den Standards zu unterscheiden sind. Der Unterschied wird deutlich in dem Beitrag, der die Ausbildungsinhalte den Lehren zuzuordnen versucht. Die Standards enthalten oft Regeln oder Themenauflistungen, die ihrerseits den Lehren zuzuordnen sind, soweit das überhaupt möglich ist und die unterschiedlichen Lehren unterfallen.

Bedeutung für die Mediation

Die Unterscheidung der Lehrinhalte nach Schulen ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Mediation. Er trägt dazu bei, dass die Inhalte identifiziert und unter den Schulen abgestimmt werden können. Die Identifikation der Lehren ergibt wichtige Hinweise auf die möglichen Unterschiede bei den Anwendungen und eine Grundlage für die weitere Erforschung der Mediation.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier - und Lizenzbestimmungen

Bearbeitungsstand: 2022-05-30 08:43 / Version 34.

Siehe auch: Schulen, Projekte, Mediationsverzeichnis, Theoriendiskurs
Prüfvermerk: -


Based on work by anonymous contributor and Bernard Sfez . Last edited by Arthur Trossen
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