Innerhalb einer Vortragsstunde habe ich Gelegenheit, Ihnen Erkenntnisse und Möglichkeiten vorzustellen, die sich aus dem Wiki ergeben und für Mediatoren jeden Geschlechts unverzichtbar sind. Jetzt mischt sich die Präsentation eines Portals mit den Inhalten der Mediation, sodass der Zeitrahmen von einer Stunde plötzlich viel zu kurz ist. Es gibt eine Menge zu sagen. Aber wo fange ich an?

Und schon sind wir mitten im Thema. Gemeint ist die Komplexität. Die Komplexität zieht sich wie ein roter Faden durch alles, was die Mediation betrifft. Also macht sie sich mit allen Vor- und Nachteilen auch in diesem Portal bemerkbar. Möglicherweise fragen Sie sich: "Was hat das mit der Mediation zu tun?". Ja, klar, die Mediation ist komplex. Immerhin erwähnen Standards die Reduktion der Komplexität als einen Ausbildungsinhalt.1 Aber sind Sie sicher, dass damit wirklich die Komplexität im sozialwissenschaftlichen Verständnis und nicht die Kompliziertheit gemeint ist? Die Begriffe werden oft miteinander verwechselt. Dann kommt die Frage auf, inwieweit sich die Komplexität auch auf die Mediation und nicht nur auf den Fall oder die beteiligten Menschen bezieht. Wäre es nicht besser, die Komplexität zu bewältigen, anstatt sie zu reduzieren? Geht das überhaupt?`Komplexität reduzieren, können auch Juristen. Die Mediation geht ganz anders damit um. Wissen Sie wie? Falls ja, erkennen Sie schon ein Alleinstellungsmerkmal der Mediation, das Sie auch für Ihre Werbung nutzen können.

Sie sehen, dass schon ein einzelnes, schnell dahingesagtes Wort viele Fragen auslöst. Sie wirken sich unmittelbar auf das Verständnis der Mediation und ihre Herangehensweise aus und reichen bis in ihre Verbreitung hinein. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen, sodass sich ein einzelnes Wort schnell in verschiedene Themenbereiche hinein verzweigt. Das alles ist kein Problem für Wiki to Yes. Im Gegenteil, das macht das Wiki erst richtig interessant. Es kennt Antworten. Und schon haben Sie einen lebensnahen Eindruck davon bekommen, wo und wie das Wiki Ihnen weiterhelfen kann.

Um Fragen auf den Grund zu gehen, geben Sie einfach den gesuchten Begriff, in unserem Fall das Wort Komplexität in das Suchfeld im Hauptmenü ein. Das ist der einfachste und schnellste Zugang zu den Wiki-Inhalten. Es gibt aber noch andere. Sofort nach Eingabe des Suchbefehls wird Ihnen die Seite angezeigt, wo Sie im Wiki alles Erforderliche über das Thema erfahren.

Jetzt könnten sie sagen: "Ja, aber das finde ich auch bei Wikipedia". Das ist korrekt. Dort finden Sie tatsächlich ausführliche Erläuterungen zu vielen Begriffen und natürlich auch zur Komplexität. Sie werden aber nichts über den Zusammenhang zwischen der Komplexität und der Mediation nachlesen können und erst recht erfahren Sie nicht, welche Fachtermini ein Mediator kennen sollte, wie die Mediation damit umgeht und welche Möglichkeiten sich in der Mediation für Sie und in der praktischen Anwendung ergeben. Das ist ein Schwerpunkt von Wiki to Yes. Weil Wikipedia, anders als hier, zu keinem Begriff den Bezug zur Mediation herstellt, wird schnell übersehen, dass manche Fachbegriffe aus der Perspektive der Mediation anders zu verstehen sind. Wiki to Yes deckt die Verbindungen zu allen Disziplinen auf. Daraus ergeben sich Erkenntnisse, die wiederum für das Verständnis und die Entwicklung der Mediation unverzichtbar sind.

Und schon sind wir beim nächsten Thema, die Fachsprache der Mediation. Selbst in der Mediation werden die Fachbegriffe diffus und uneinheitlich verwendet. Es ist nicht einmal klar, was alles zum Fachvokabular eines Mediators zählt. Sie finden im Wiki deshalb ein interaktives Fachwörterbuch, wo Sie mitentscheiden können, welche Fachbegriffe zum Standardvokabular der Mediation gehören und was sie bedeuten. Nehmen Sie nur zum Beispiel den Begriff der Mediationsart. Fällt Ihnen auf, wie unterschiedlich dieser Begriff in der Fachwelt der Mediation verwendet wird? Wissen Sie genau wofür er steht und wie sich die Mediationsarten in einer Mediationssystematik wiederfinden?

Natürlich finden Sie auch Antworten auf diese Fragen im Wiki. Ihm entgeht auch nicht, wenn ein neuer Begriff für etwas eingeführt wird, das es schon lange gibt. Oder wenn er inhaltsleer ist und nur heiße Luft produziert. Wissen Sie zum Beispiel was eine U-Boot-Mediation darstellen soll? Den Begriff gibt es tatsächlich. Und was steckt hinter einer Mindful Mediation?2 Wie verträgt sich die interkulturelle Mediation mit einer Familienmediation und ist eine Wirtschaftsmediation auch für Erbschaftsangelegenheiten zuständig?

Die Begriffswelt der Mediation ist assoziativ aber weder eindeutig noch systematisch.

Je tiefer Sie mit dem Wiki in die Welt der Mediation eindringen, umso klarer wird Ihnen, dass eigentlich nichts wirklich klar ist. Nehmen Sie dafür den Begriff des Verfahrens als ein weiteres und naheliegendes Beispiel. Er wird in §1 Mediationsgesetz erwähnt und ist ein Definitionsmerkmal. Ganz abgesehen davon, dass der merkwürdigerweise auch im Gesetz verwendete Begriff des Mediationsverfahrens einen Pleonasmus darstellt, kollidiert er schon an anderer Stelle mit dem Begriff der Methode. Er wird im Zusammenhang mit der Mediation ebenfalls im Gesetz erwähnt. Noch vor dem Erlass des Mediationsgesetzes wurde die Mediation übrigens generell als eine Methode definiert. Kann sie überhaupt eine (singuläre) Methode sein? Ist sie nicht ein Konglomerat von Methoden, die sich zu einem Prozess zusammenfügen? Ein Psychologe wird schließlich unter dem Begriff des Verfahrens etwas ganz anderes verstehen als ein Jurist. Leider liest der Psychologe keine juristische Literatur, sodass es schwer fällt, die unterschiedlichen Konnotationen überhaupt zu bemerken. Weil der Verfahrensbegriff ein Definitionsmerkmal ist, das rechtliche Konsequenzen herbeiführt, liegt es nahe, wenn sich die unterschiedlichen Vorstellungen auf die Anwendung der Mediation und das Mediationsverständnis auswirken.

Die Frage ist nur wie?

Möglicherweise werfen diese plakativen Aussagen bei Ihnen Fragen auf. Das war meine Absicht. Es gibt noch mehr Irritationen und Unklarheiten, denen das Wiki auf den Grund geht. Dort können Sie auch Belege finden, die meine Behauptung bekräftigen. Ich schlage vor, dass ich darauf gegebenenfalls später noch zu sprechen komme. Sonst landen unsere Gedanken in der fortgeführten Linearität irgendwo, nur nicht bei dem Thema, um das es hier eigentlich geht. Ich denke, sie werden sich jetzt schon vorstellen können, dass sich in Wiki to Yes auch Antworten auf die Frage des linearen Denkens, seiner Bedeutung für die Mediation und der Diversifikation der Fachbegriffen finden lassen, um nur einige Beispiele zu nennen.3

Hat Sie die kurze Einführung neugierig gemacht?

Sie sollte nur verdeutlichen, dass sich die Komplexität der Mediation auch auf das Wiki erstreckt. Und damit kommen wir auch schon zu einem weiteren Problem, nämlich der Benutzerführung. Komplexität schreckt ab.4 Deshalb muss auch der Nutzer einen Weg finden, sich ihr zu stellen. Das ist möglich, wenn er die Struktur erkennt, mit der sich das Chaos durchdringen lässt. Das möchte ich Ihnen anbieten, indem ich die Kapitelüberschriften vorstelle, mit denen ich die Vortragsstunde überstehen will:

  1. Historie
  2. Zweck
  3. Zielgruppen
  4. Benutzungsanleitung
  5. Einsatzmöglichkeiten
  6. Community
  7. Fazit

Historie

Wenn Sie in die Verwaltungsdaten von Wiki to Yes schauen, werden Sie sehen, dass der erste Benutzerzugriff, der war von mir, am 17. März 2016 erfolgte. Das Wiki existiert also schon seit mehr als sechs Jahren. Ich habe es bis heute nicht beworben, sodass sich mein heutiger Vortrag durch eine gewisse Jungfräulichkeit auszeichnet. Ich habe entschieden, dass das Wiki erst jetzt allmählich so weit ist, dass es einer großen Öffentlichkeit vorgestellt werden kann und in der Welt der Mediation den gewünschten Nutzen einbringt.

Die Geschichte des Wikis ist eng mit meiner Person verknüpft. Wenn Sie meinen Werdegang kennen, werden Sie Wiki to Yes als eine logische Folge und einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der Mediation erkennen.

Ich war, wenn man so will, ein Quereinsteiger der Mediation. Das bedeutet, dass die Mediation auf mich zukommen war, als es noch keine vorgeschriebene Ausbildung gab. Alles war in Bewegung. Man konnte die Aufbruchstimmung spüren. Manchmal frage ich mich, welchen Zugang zur Mediation ich gefunden hätte, wenn ich damals eine Ausbildung zum zertifizierten Mediator absolviert hätte, die es damals gar nicht gab. Ich denke, sie wäre ein Weniger gewesen im Vergleich zu dem, was ich lernen konnte. Was ich gelernt habe hat mich jedoch aus dem Gefängnis der pleonastischen Vorstellungswelt eines Mediationsverfahrens befreit, in dem ich in den meisten Fällen gar nicht auf die Mediation hätte zugreifen können. Zu der Zeit, die von heute gerechnet fast 30 Jahre zurück liegt, war ich nämlich als Richter tätig. Mit der Ausbildung zum zertifizierten Mediator hätte ich sicher ein paar Techniken gekannt und angewendet. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich mir dabei die Genialität der Mediation, wie ich sie heute sehen kann, erschlossen hätte. Ich denke, ihre Genialität wird erst sichtbar, wenn man sich an die Grenzen der Mediation heranwagt, also über das Verfahren i.S.d. §1 Mediationsgesetz hinausdenkt. Sie kommt in der kognitiven Mediationstheorie zur Geltung,5 auf die ich später, sofern erwünscht, noch eingehen werde.

Zurück zu meinem Hintergrund: als junger Mensch hatte ich eigentlich den Plan, Psychologe zu werden. Leider hatte mein Notendurchschnitt im Abitur nur zu einem Jurastudium gereicht. Das Jurastudium sollte mein Parkstudium sein. Ich habe den Studienplatz in Psychologie deshalb erst bekommen, als im bereits vierten Semester eingeschrieben war. Ich habe dann aber beide Studien mit gleicher Intensität parallel geführt. Das Jurastudium hatte einen Zeitvorsprung, sodass ich in der Höhe des Jura-Examens in meinem Psychologiestudium erst beim Vordiplom angekommen war. Damals, wir sind jetzt im Jahr 1979, war die Verbindung von Jura und Psychologie auf den Bereich der Kriminologie fixiert. Daran war ich eigentlich nicht interessiert, obwohl ich später sogar Wirtschaftsstaatsanwalt wurde. Vielleicht hätte sich mein Leben anders entwickelt, wenn damals schon die Verbindung zwischen Jura und der Mediation bekannt gewesen wäre.

Als Wirtschaftsstaatsanwalt entdeckte ich plötzlich ein Interesse am Unternehmertum. Ich habe deshalb zusammen mit meiner Frau, Monika Trossen, später mein erstes Unternehmen gegründet. Wir haben juristische Anwenderprogramme entwickelt. Unser Unternehmen wurde später eine Tochter im Haufe Verlag, wo Lexware unsere Schwester war. Ich habe in dieser Zeit viel über Informatik und Marketing gelernt. Wie sich später herausgestellte, spielt beides auch in der Mediation eine wichtige und oft unterschätzte Rolle.

Weil ich niemals eine Karriere als Staatsanwalt machen wollte, wechselte ich zur Justiz. Ich wurde Familienrichter in Altenkirchen. Als ich plötzlich mit der vollen Wucht der Rosenkriege konfrontiert wurde, erinnerte ich mich an mein Psychologiestudium. Ich habe mich dann mit Eberhard Kempf, einem Psychologen und Mediator und Ralf Käppele, einem Fachanwalt für Familienrecht, zusammengetan, um nach Methoden zu forschen, wie mit diesen hoch eskalierten Konflikten und dem irrationalen, selbstzerstörerischen Verhalten der Parteien umzugehen ist und wie man sich selbst davor schützen kann.

Ich war damals als Richter sehr experimentierfreudig. Wir haben also einiges ausprobiert. Der viel zitierte Babysitterfall, der im Wiki zum Ausgangspunkt einer Tour durch die Konfliktbewältigung wurde,6 war mein Einstieg in die Mediation. Irgendwann bemerkten wir, dass alles, was ich als Richter umgesetzt habe, doch genau das ist, was die inzwischen aufkommende Mediation beschreibt. Wie es der Zufall will, habe ich damals oft, auch zusammen mit Eberhard, an vielen Mediationskonferenzen teilgenommen. Uns kam es eigentlich nur darauf an, uns über die Methodik auszutauschen. Wir wollten wissen, wie andere Fachleute in der Praxis mit hoch eskalierten Konflikten umgehen. Leider mussten wir erfahren, dass dieser Austausch zu jener Zeit in der Mediationswelt nicht wirklich möglich war. „Was Du machst ist keine Mediation. Du bist ein Richter“, wurde mir ständig entgegengehalten.

Ich selbst habe mich nie wirklich als Richter gefühlt. Ich entscheide nicht gerne über andere Menschen, so wie ich es nicht mag, wenn jemand über mich entscheidet. Die Frage, die in mir aufkam, war deshalb die Frage nach dem Verständnis der Mediation. Wie kann es sein, dass das was ich mache, keine Mediation ist, wenn ich alles mache was die Mediation erfordert. Ist es wirklich nur die formale Position, die mich daran hindert, eine Mediation durchzuführen? Jeder Richter hat übrigens einen gesetzlich verankerten Schlichtungsauftrag. Dass er seine Rolle als Entscheider im Verfahren verlässt, ist also nichts ungewöhnliches. Umgekehrt wurde ich mit der Vorstellung irritiert, dass jemand, der sich Mediator nennt, sein Tun auch dann als Mediation bezeichnet, wenn er lediglich eine Verhandlung mit ein paar mediativen Techniken durchführt.

Was also genau macht eine Mediation aus?

Diese Frage hat mich umgetrieben, bis ich die Antwort in der bereits erwähnten, kognitiven Mediationstheorie gefunden habe. Sie finden die Theorie auch im Wiki, das sich nicht nur intensiv mit dem Verständnis der Mediation auseinandersetzt, sondern auch die wissenschaftlichen Hintergründe aufdeckt.

Ich erinnere noch die Situation auf einer dieser Konferenzen, wo ich mich über Methoden austauschen wollte, als mir wieder vorgehalten wurde, dass das was ich mache, in der formalen Position eines Richters, keine Mediation sein könne. Inzwischen hatte ich nicht nur einiges über Mediation, sondern auch über Marketing gelernt und antwortete spontan: "Ja, ihr habt recht. Das ist keine Mediation. Das ist integrierte Mediation". Man muss dieses Ereignis im damals vorherrschenden Zeitgeist sehen. Die Mediation war in Deutschland noch in der Phase der Selbstfindung. Die Vorstellung von Mediation war stark von dem amerikanischen Vorbild geprägt, das nicht wirklich in unsere Kultur und erst recht nicht zu unserem Justizsystem passte.

Die erste Entwicklungsphase geht stets mit einer Selbstreferenzialität einher. Sie ist zur Selbstfindung erforderlich und bei der Abgrenzung hilfreich. Ich meine, wir befinden uns noch immer in dieser Phase, wo die Selbstreferenzialität im weiteren Verlauf der Entwicklung jedoch zur Bürde wird. Auch diese Fragen werden im Wiki angesprochen. Ich würde mir wünschen, wenn darüber eine Diskussion zustande kommt. Wie dem auch sei. Mit dem Begriff der integrierten Mediation konnten wir damals jedenfalls ausgegrenzt werden. Wir selbst konnten uns eingrenzen. Aus meiner heutigen Sicht waren die damaligen Vorhalte nicht ganz unberechtigt. Ich habe tatsächlich Techniken, die auch in der Mediation bekannt sind, in einem anderen Verfahren angewendet.

Das war aber nur der Anfang.

Schnell konnte ich bemerken, dass die bloße Verwendung von Techniken in einem eskalierten Konflikt keine Wirkung haben und erst recht auch keine Mediation ausmachen. Wenn Sie den Empfehlungen von Sunzi in der Kunst des Krieges folgen, wissen Sie, dass Sie das aktive Zuhören auch zur Kriegsführung benutzen können.7 Nein, die Techniken alleine machen definitiv keine Mediation aus, wenn sie sich nicht in der Systemik und der Systematik der Mediation wiederfinden und auch nicht ihre Logik verwirklichen.8

Da steckt also viel mehr dahinter.

Die formelle Position, die der Mediator einnimmt, ist allerdings auch kein Garant für die Mediation. Wer sagt, dass der Mediator nicht aus Versehen und unbemerkt statt einer Mediation eine Schlichtung oder lediglich eine Verhandlung oder gar nur eine Moderation durchführt. Wenn er eine Mediation versprochen hat, würde er in diesem Fall vertragsbrüchig.

Ähnlich wie Faust bei Goethe, wollte ich wissen, was die Welt, diesmal die der Mediation, im innersten zusammenhält. Ich wollte wissen, was ihr Kern ist und was genau den inneren Zusammenhang ausmacht, der sie funktionieren lässt. Anders als Faust habe ich mich aber nicht dem Teufel verschrieben. Es sei denn, sie würden die Mediation als Teufelswerk bezeichnen. Der Gedanke wäre gar nicht so abwegig. Denn jeder Mediator hat schon die Erfahrung gemacht, dass die Lösung plötzlich und unerwartet wie reife Früchte von den Bäumen fällt und zwar auch dann, wenn niemand damit gerechnet hat.

Können Sie sich das erklären?

Ist das Magie oder liegt das an der Genialität des Mediators? Schauen Sie ins Wiki. Meine Antwort lautet jedenfalls: Weder noch. Bei meinen Forschungen zur Frage, was die Mediation im innersten zusammenhält, hat sich der Blick mehr und mehr von der Förmlichkeit des Verfahrens abgewendet. Die Tätigkeit an und für sich, also das Mediieren, kam immer mehr in den Vordergrund. Natürlich verbunden mit der Frage, unter welchen Rahmenbedingungen ein Mediieren möglich ist.

Für die Historie des Wikis ist es vielleicht noch wichtig zu wissen, dass sich mit der Einführung des Begriffs integrierte Mediation eine Bewegung ergeben hat. Es kam zur Gründung des gleichnamigen Verbandes, der heute etwa 550 Mitglieder im Inland und weltweit etwa 700 Mitglieder hat. In der Gemeinschaft des Verbandes haben sich weitere Möglichkeiten zur Erforschung der Mediation ergeben. Parallel dazu, war ich als Richter inzwischen längst beurlaubt. Ich habe während der Beurlaubung zahlreiche Mediationsprojekte im Ausland durchgeführt. Zwei Jahre lang habe ich in Lettland als sogenannter Resident Twinning Advisor gearbeitet. Meine Aufgabe war die Implementierung der Mediation in diesem Land. Beachten Sie bitte, dass Lettland einen Dachverband hat!

Bei meiner Tätigkeit in Lettland habe ich erstmalig zu spüren bekommen, wie unterschiedlich die Sichten auf die Mediation sind. Ein gravierender Unterschied besteht zwischen der kontinentalen und der angelsächsischen Sicht. Es gibt aber auch ein Ost-West Gefälle. Ein Chinese kann mit dem Harvard-Konzept nicht viel anfangen. Ich wurde neugierig. Weil es sich so ergeben hat, habe ich eine weitere Mediationsausbildung in Amerika absolviert. Ich wollte die Unterschiede herausfinden und verstehen, warum es möglich ist, dass es so viele unterschiedliche Sichten auf die Mediation gibt. Später haben sich weitere Einsätze im Ausland, zunächst in Europa später in Russland und dann in Zentralasien ergeben. Wieder war ich mit ganz unterschiedlichen Sichten auf die Mediation, verschiedenen Anwendungen und Erfahrungen konfrontiert, die ich versuchte, unter einen Nenner zu bringen. Ich konnte wahrnehmen, dass in Taschkent die Mediation mit der Schiedsgerichtsbarkeit verwechselt wird. In Estland wird nicht zwischen der Mediation und der Schlichtung unterschieden. In Amerika ist sogar das Ho‘ Oponopono eine Mediation. Mein Eindruck war, dass jeder unter Mediation das versteht, was er gerade will. Und das betrifft nicht nur das Ausland. Interessant und aussagekräftig waren auch die Anlässe und die Art und Weise wie die Mediation in den einzelnen Ländern aufgekommen war. Daraus lässt sich das kulturabhängige Mediationsverständnis herleiten.

Ich habe angefangen, die Eindrücke zu sammeln. Und wegen der umfangreichen Projektarbeit war ich natürlich auch gehalten, Konzepte, Ausbildungsprogramme, Studienbriefe, Berichte, Aufsätze und vieles mehr zu verfassen. Es gibt also eine Menge Literatur, die Sie natürlich größtenteils auf die eine oder andere Weise auch im Wiki wiederfinden. Auf drei zentrale Werke möchte ich jedoch besonders hinweisen:

  1. das eine ist der Kommentar zum Mediationsgesetz (Mediation ungeregelt),
  2. das andere ist eine Auseinandersetzung mit der Mediation unter Zugrundelegung der kognitiven Mediationstheorie (Mediation visionär)
  3. und schließlich gibt es eine praktische Anleitung zur Durchführung der Mediation, die als Toolbox bezeichnet wird.

De Bücher stehen zum Download im Wiki bereit.

Inzwischen ist das Wiki zu meiner persönlichen Datenbank geworden. Ich sammle alles was mir in Bezug auf die Mediation unter die Füße kommt und baue diese Informationen im Wiki ein. Wenn ich etwas nachschlagen will, schaue ich im Wiki nach. Wenn etwas fehlt, ergänze ich es. Die meisten Fragen entstehen aus der praktischen Anwendung heraus, aber auch aus meiner Tätigkeit als Ausbilder. Schüler stellen oft schlaue Fragen und manche wollen es ganz genau wissen. Das gefällt mir. Es ist inspirierend. Sie können übrigens auch Fragen stellen und das Wiki zur Intervision nutzen. Dafür stehen Foren zur Verfügung. Erwarten Sie Antworten und Vorschläge von den Experten, die als User im Wiki registriert sind.

Alles wird im Wiki verwertet. Die Arbeit am Wiki hat mir eine ganz wertvolle Erfahrung eingebracht. Ich habe gelernt, dass die Vernetzung und Gegenüberstellung der Informationen zu einem Mehrwert führt, der neue Erkenntnisse ermöglicht. Erst die Überwindung der Selbstreferenzialität öffnet den Blick auf das, was alles möglich ist.9

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn die hier gespeicherten Informationen allen Mediatoren jeglichen Geschlechts und jeglicher Nationalität in allen Branchen zur Verfügung stünden und wenn darüber ein Austausch möglich wäre. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn auch der Konsument das Wiki nutzt, was er tut. Wenn alle das Wiki in dieser Weise nutzen, gäbe es mehr Klarheit über die Mediation. Neben der vollständigen Informiertheit würden sich die Abstimmungen auf die Qualität, die Erkennbarkeit, die Anwendung, die Implementierung und die Vermarktung der Mediation positiv auswirken.

Gleichzeitig ergeben sich Hinweise auf die Leistungsfähigkeit des Wikis, auf die ich auch noch gesondert eingehen möchte. Zunächst möchte ich aber die für den Mediator wichtigste Frage nach dem Wozu beantworten. Wozu soll das Wiki dienen und genutzt werden?

Zweck

Es gibt ganz unterschiedliche Sichten auf die Mediation. So unterschiedlich, dass ich mich frage, ob überhaupt ein einheitliches Mediationsverständnis existiert. Ja, es gibt eine Ahnung. Manche sehen in ihr einfach nur ein Dienstleistungsangebot, mit dem sie ihr Portfolio erweitern können. Mit dieser Sicht kommt das Verfahren der Mediation in den Vordergrund. Andere sehen in der Mediation nicht mehr als ein Weicheigelaber, ein paar Softskills, die sich über die Fakten hinwegsetzen. Kunden meinen oft, es handele sich um einen Krieg mit Wattebäuschen statt mit Kanonen. Wieder andere sehen in der Mediation ein hochkomplexes und kompetentes Herangehen an die Konfliktlösung.

Tatsächlich ist die Mediation das einzige Verfahren, das alle Dimensionen des Streitens abdecken kann.10 Diese Fähigkeit umschreibt ein Alleinstellungsmerkmal der Mediation, das kaum penetrieren wird. Ist es überhaupt bekannt? Damit deutet sich schon ein Zweck an, den das Wiki verfolgt, nämlich alle erdenkliche Hilfestellung zu geben, damit die Mediation als das gesehen werden kann, was sie wirklich ist und was sie zu leisten imstande ist.

Um das zu erreichen, muss das Bild über die Mediation abgestimmt werden.

In der Fachwelt schleicht sich zunehmend die sich über die Systematik hinwegsetzende Unterscheidung zwischen der Verhandlungsmediation und der Konfliktmediation ein. Manchmal ist auch von der Verständnismediation die Rede. Die Unterscheidung ist ungenau. Sie dürfte den Kunden eher noch mehr verwirren. Er muss sich schon zwischen einem Wirtschaftsmediator, einem Familienmediator, einem zertifizierten Mediator, einem Anwaltsmediator und was weiß ich noch alles entscheiden. Auch der Fachwelt fällt es nicht leicht, die Mediationen systematisch zu erfassen. Was also meinen wir genau, wenn wir von DER Mediation sprechen? Was meint der Gesetzgeber, wenn er die Mediation im §1 Mediationsgesetz so ungenau definiert, dass Eigenschaften mit Bedingungen verwechselt werden und sich unter die Definition auch eine Schlichtung oder eine Moderation subsumieren lässt? Was genau macht eigentlich den Unterschied zwischen der Mediation und der Schlichtung aus? Ist es tatsächlich nur die Frage, ob der Mediator Vorschläge macht? Ich mache jede Menge Vorschläge in der Mediation, einfach deshalb, weil ich nichts entscheiden kann und weil jede Verfahrensentscheidung auf einen Konsens angewiesen ist. Der Vorschlag ist nicht das Problem. Das Problem ist, ob damit der Verfahrenscharakter der Mediation und das dahinter verborgene Kommunikationsmodell verändert wird, sodass sich das Wesen der Mediation in dieser Verfahrensweise nicht mehr wiederfinden lässt.

Wir können später noch näher darauf eingehen. Sie können meine Behauptungen auch im Wiki nachlesen.11 An dieser Stelle mag die Feststellung genügen, dass das Bild und das Verständnis der Mediation nicht einheitlich ist. Das erschwert ihre Verbreitung. Tatsächlich hat der Mediationsbegriff in der Bevölkerung eine gewisse Bekanntheit erreicht. Nur die Bedeutung, was sich dahinter verbirgt leider nicht.12 Da hat jeder so seine Phantasien.

Ganz abgesehen davon, dass Sie auf Wiki to Yes auch Hinweise auf die Forschung finden, versucht das Portal die Bandbreite aller Sichten und Erscheinungsformen der Mediation zu erfassen und auszuwerten. Allein die Mediationsdatenbank zählt aktuell mehr als 140 verschiedene Mediationsvarianten. Wir bewegen uns somit in einer Vielfalt, die Selektionen nicht nur zulässt, sondern auch nahelegt. Selektionen erlauben Ungenauigkeiten und Abweichungen. Sie verklären die Sicht und erschweren das Erkennen einer echten Mediation.

Ich denke, wir alle möchten die Mediation fördern. Der Gesetzgeber hat die Förderung der Mediation sogar als einen Zweck des Mediationsgesetzes ausgewiesen. Mir ist bis heute nicht klar, was genau gefördert werden soll. Ist es die Nachfrage nach einem Produkt, die Kosteneinsparung für die Justiz, die Markterweiterung für Anwälte oder andere Professionen, die Steigerung der Dienstleistungskompetenz oder ist es die Förderung des menschlichen Miteinanders im Allgemeinen. Alles ist möglich. Die Mediation kann alle Zwecke verwirklichen, je nachdem was darunter verstanden wird.

Wenn wir also die Mediation wirklich fördern wollen, müssen wir dem Begriff eine Bedeutung zuordnen, die einheitlich und korrekt verstanden wird. Wir müssen erkennen und verstehen, was die Mediation so anders und besonders macht, wie sich die unterschiedlichen Erscheinungsformen in einer Systematik erfassen und klassifizieren lassen, damit erkennbar wird, was noch Mediation ist und was nicht mehr. Diese Art der Förderung deckt einen weiteren Zweck ab, den das Wiki verfolgt.

Das Wiki hat in seiner langen Entstehungsgeschichte mit vielen Versuchen, die Informationen zu erfassen und zusammenzuführen, inzwischen eine Struktur herausgebildet, die eine universelle Bedeutung hat, eine Systematik anbietet und alle Informationen zusammenführt. Für mich jedenfalls steht die Kompetenz der Mediation im Mittelpunkt. Das Verfahren im Sinne des Mediationsgesetzes ist lediglich ein Anwendungsformat. Der Mediationsradius, also die Möglichkeiten zum Einsatz dieser Kompetenz, ist wesentlich größer. Keine Frage, dass sie die Auseinandersetzung mit diesen Themen auch im Wiki finden. Keine Frasge, dass Ihnen die Mediation damit vielleicht näher kommt, als Sie denken.

Ich habe die Plattform ganz bewusst als ein Wiki eingerichtet. Der Begriff Wiki, eigentlich Wiki-Wiki, kommt aus dem Hawaiiansichen und heißt schnell. Wikipedia ist also die schnelle Enzyklopädie. Die Besonderheit der Wiki Software besteht darin, dass sich User an der Textgestaltung beteiligen können. Ich bin mir bewusst dass aktuell noch 90 % der Inhalte im Wiki von mir stammen. Ich versuche selbst eine neutrale und kritische Sicht einzunehmen. Andere Meinungen fließen mit fundierten Zitaten in die Texte ein. An diesem Prozess der Informationsgewinnung kann sich jeder User auf die eine oder andere Weise beteiligen. Das Ziel ist, ein vollständiges und korrektes Bild von der Mediation abzuliefern, an das sich alle halten können. Der Prozess führt in eine wirklich interdisziplinäre, unbeeinflusste Bestandsaufnahme. Die Möglichkeit, sich darüber verbands- und disziplinübergreifend austauschen zu können, erfüllt einen weiteren Zweck, den das Wiki verfolgt.

Statt Wikimedia, die Technik hinter Wikipedia, habe ich mich für das Tiki-Wiki entschieden. Tiki-Wiki kommt auch aus dem Hawaiiansichen und bedeutet schnelle Kunst. Der Vorteil dieser Software ist ihr Featurereichtum. Sie beschränkt sich nicht nur auf die Erstellung von Wiki-Seiten. Sie erlaubt auch die Anlage und benutzerseitige Pflege von Datenbanken (sog. Tracker), Artikeln, Blogs und Foren. Die auf SQL basierende Technik stellt sicher, dass die Beiträge, anders als in Periodika, permanent vorhanden sind. Darüber hinaus können sie kommentiert werden. Schließlich werden sie system- und disziplinübergreifend zur Verfügung gestellt, sodass sich ein Psychologe mit den juristischen Texten und umgekehrt auseinandersetzen kann. Und last but not least profitieren alle davon, dass die Texte und Informationen miteinander verlinkt und vernetzt werden. Dadurch entsteht eine Übersicht, die zum Beispiel mit dem Wiki to Yes Mediationsreport zu ganz anderen Erkenntnissen kommt, als die Evaluierung zum Mediationsgesetz. Die Entwicklung der Mediation ist optimistischer, als sie dort beschrieben wird. Man muss nur genau hinschauen.13

Ich bezeichne das Wiki als ein Metaportal. Seine Aufgabe ist es nicht, andere Auftritte überflüssig zu machen oder alles besser zu wissen. Das Gegenteil ist der Fall. Wiki to Yes macht auf die Informationsquellen aufmerksam. Es verlinkt die Quellen miteinander, sodass ein ähnlicher Effekt wie bei Google entsteht. Er wird jedoch in den Text integriert und nicht als eine Liste von Suchergebnissen.

Jede Information wird auf den Urheber und ihre Quelle zurückgeführt. Alle Autorenbeiträge werden wie bei Wikipedia über ein Redaktionssystem dem Autor zugeordnet. Aufsätze werden in das Literaturverzeichnis übernommen. Anders als bei Wikipedia wird der Autor auf der Dokumentenseite erkennbar gemacht. Man könnte sagen, dass die Wichtigkeit einer Literaturfundstelle über die Mediation an der Häufigkeit ihrer Zitierung im Wiki abgelesen werden kann. Das gleiche gilt für die Anbieter und markante Webseiten. So betrachtet ist das Wiki auch eine Plattform, um in der Welt der Mediation sichtbar zu werden.

Die statistischen Angaben über das Wiki sind überwältigend. Ich behaupte, dass es inzwischen die größte unabhängige und frei zugängliche Datenbank über Mediation geworden ist. Erfasst wird alles. Nicht nur Wissensinformationen, sondern auch Erfahrungen, Nachrichten, Terminshinweise, Hinweise auf Institutionen, Anlaufstellen, Hilfsangebote, Gesuche und Ausschreibungen, Formularmuster, Anleitungen, Fallsammlungen, Werkzeuge, Trainingsmaterial, Forschungsberichte, Fachaufsätze, Diskussionsbeiträge, usw. Ein paar statistische Angaben (Stand 27.10.2022) sollen den Umfang verdeutlichen:

  • Die Enzyklopädie erläutert 1465 Begriffe zur Mediation.
  • Das Fachbuch stellt das gesamte Wissen auf 354 Wikiseiten zur Verfügung.14
  • 369 Wikiseiten im Archiv ergänzen das Fachbuch.
  • Weitere Fachbeiträge finden Sie unter den insgesamt 856 Artikeln.
  • 1639 Wikiseiten befassen sich mit den Werkzeugen des Mediators.
  • 100 Wikiseiten sind der Abteilung Praxis gewidmet.
  • 146 Wikiseiten gehören zur Abteilung Akademie.
  • 392 Fachbegriffe, werden im Fachwörterbuch zusammengestellt.
  • 137 Datenbankeinträge weisen die unterschiedlichen Mediationsvarianten aus.
  • 98 interne und 34 externe Verzeichnisse enthalten Datenzusammenstellungen
  • 624 Beispiele dienen zur Veranschaulichung
  • 6620 Datenbankeinträge vervollständigen die Informationen über Mediation.
  • Das Aufgabenverzeichnis erfasst 78 Aufgaben und Pflichten des Mediators.
  • Das Verzeichnis der Schwierigkeiten deckt 251 Herausforderrungen auf.
  • Das Fehlerverzeichnis benennt 204 Mediationsfehler.
  • Die Konfliktdatenbank listet bis heute 35 Konfliktarten.
  • Usw.

Weitere und aktuelle statistische Hinweise finden Sie auf https://www.wiki-to-yes.org/Verwendung

Zielgruppen

Ein Portal, das die Mediation zum Gegenstand hat, sollte sich auch selbst, soweit möglich, an die Regeln der Mediation halten.15 Im Vordergrund stehen dabei die Grundsätze der Informiertheit, der Neutralität, der Unabhängigkeit, der Freiwilligkeit, der gleichen Augenhöhe und der Transparenz. Alle diese Grundsätze versucht das Wiki konzeptuell zu verwirklichen.

Zum Thema der Transparenz zählt auch die Zielgruppenoffenheit. Zwar sollen in erster Linie Fachleute angesprochen werden. Damit sind natürlich die Mediatoren jeglichen Geschlechts gemeint aber auch Politiker und Funktionäre, die sich mit dem Thema Mediation auseinanderzusetzen haben, Richter die über Mediation entscheiden müssen, Forscher, Ausbilder und Auszubildende. Gerade die Transparenz kommt auch den Konsumenten und Interessierten entgegen. Es hilft Ihnen bei der eigenen Konfliktplanung und der Nachfrage, wenn sie auf zuverlässige Informationen über die Mediation und Hilfe bei der Bewältigung von Konflikten vorfinden. Und was dem Konsumenten hilft, nutzt dem Anbieter. So wie das Thema sind auch die Zielgruppen die sich dafür interessieren können, außerordentlich vielseitig. Es gibt deshalb ein Verzeichnis der Zielgruppen mit empfohlenen Startseiten (Landing Pages), wo auf die zielgruppenspezifische Themenstellungen hingewiesen wird. Diese Hinweise finden Sie auf https://www.wiki-to-yes.org/Person. Das Wiki ist also ein virtueller Raum der Begegnung.

Benutzungsanleitung

Mir wird oft gesagt, dass es zu viele Informationen im Wiki gibt. Das kann nicht sein. Tatsächlich stellen die Informationen, die im Wiki vorgehalten werden, nur einen Bruchteil der Informationen dar, die noch zu erfassen sind.

Ich weiß, dass der User am liebsten die ihn einzig interessierende Frage ausformuliert vorfinden möchte. Am besten zusammen mit einer Antwort, die möglichst nur drei Zeilen umfasst und alle Probleme löst. Damit sind wir im Thema Informationsmanagement und in der Problematik der Informationsverarbeitung, die in der Mediation auch eine wichtige Rolle spielt.16 Sie erinnern sich: Es gilt der Grundsatz der (vollen) Informiertheit. Mithin ist die Frage über den Umgang mit Informationen auch ein Thema, das bei Wiki to Yes repräsentiert ist.

Wie auch immer. Die Vorstellung des Durchschnittusers klingt komfortabel ist aber leider nicht möglich, solange Wert auf seriöse Information gelegt wird. Das Thema ist also nicht die Themenvielfalt, sondern die Usability. Diese Frage hat mich von Anfang an bei der Erstellung des Wikis begleitet. Es hat auch mehrere Anläufe gegeben, bis ich die inzwischen stabile Struktur gefunden habe. Die Struktur ist an ein Buchformat geknüpft, das alle relevanten Kapitel und Themen der Mediation gliedert und generell verwertbar macht.

Sie können das Wiki deshalb wie ein Buch, wie eine Enzyklopädie und wie eine Werkbank benutzen. Den Zugang zu allen Funktionen finden Sie über das stets verfügbare Hauptmenü. Die wichtigsten Befehle sind in der folgenden Grafik markiert.

Hauptmenü

  1. Das Häkchen ganz links im Menü gibt stets den Zugang zur Homepage. Wenn Sie eingeloggt sind, wird Ihre Benutzerhomepage aufgerufen. Sie ist das Dashboard, wo sie eine Übersicht erhalten,. was sich geändert hat, wer online ist usw.
  2. Der Direkt Befehl öffnet ein Menü mit den wichtigsten Zugängen. Sie können also direkt auf die Enzyklopädie, das Werkzeugverzeichnis, das Literaturverzeichnis, das Leitsatzverzeichnis, das Beispielverzeichnis usw. zugreifen.
  3. Das Suchfeld rechts erlaubt eine Suche nach Seiten und Inhalten im Wiki.
  4. Dazwischen liegen die sogenannten Abteilungen.

Betrachten Sie das Wiki bitte wie ein Warenhaus, das alles zur Verfügung stellt, was die Mediation betrifft. Wie dort gibt es Abteilungen. Die Abteilungen sind im Hauptmenü abgebildet. Wählen Sie also zunächst, aus welcher Abteilung Sie Informationen suchen. Wenn Sie etwas wissen wollen, bietet sich die Abteilung Wissen an, wo Sie das Handbuch Mediation, ein Archiv, die Enzyklopädie und Fachbücher, die das Wissen benachbarter Disziplinen vorhalten, das ein Mediator kennen sollte. Wenn Sie sich über die Welt der Mediation informieren möchten, um Neuerungen zu erfahren und Erfahrungen auszutauschen, Terminhinweise zu finden usw. bietet sich die Abteilung Erfahrung an. Wenn Sie ein Werkzeug suchen, liegt es nahe, in die Abteilung Werkzeuge zu schauern. Hier finden Sie einen Mediatorenkoffer, der alle Werkzeuge geordnet vorhält, einschließlich einer Gebrauchsanleitung mit Tricks und Kniffen der Mediation. Dann gibt es eine Formularsammlung, Berechnungshilfen usw. Die Abteilung Praxis stellt den Bezug der Mediation zur konkreten oder gewünschten Nachfrage her. Neben Informationen, die sich an den Verbraucher wenden, finden Sie alles, um die Mediation als Dienstleitung korrekt anzubieten, bis hin zu Marketingtipps. Die Abteilung Akademie enthalt alles über Forschung und Lehre und natürlich die Ausbildung.

Alle Informationen sind miteinander verlinkt. Ich rezensiere z.B. Bücher oder finde Infos im Internet über Google Alerts oder wo auch immer. Ich erfasse die Info, speichere sie wo sie hingehört und verlinke mit anderen Inhalten, sodass sich stets Bezüge herstellen. So ist nicht nur sichergestellt, dass die Information nicht verloren geht. Es wird auch gewährleistet, dass sie sich in dem Kontext wiederfindet, zu dem sie gehört, sodass auch abweichende Meinungen kenntlich gemacht sind.

Mir wird oft gesagt, dass man sich im Wiki verliert. Das passiert, wenn Sie die Links anklicken, sodass die Ausgangsseite überschrieben wird. Die Struktur sieht verschiedene Informationsebenen vor. Die erste Gliederungsebene bildet die Hauptseite zum Thema. Die zweite Gliederungsebene legt die wichtigsten Unterpunkte dazu offen. Die dritte Ebene betrifft die Unterpunkte der Unterpunkte usw. Es genügt also, wenn Sie sich die Seiten der obersten Gliederungsebene anschauen, um einen Überblick zu bekommen. Ein Tipp: Klicken Sie einfach auf das Headerbild der Seite, um auf die nächst logische Fortsetzungsseite zu gelangen. Im Footer finden Sie auch Hinweise, wo die Seite hingehört oder wie sie der Chronologie folgen können. Wenn Sie wissen möchten, was die Inhalte einer jeden Abteilung sind, klicken Sie auf das Home-Icon im Strukturmenü, das sich auf jeder Seite unterhalb des Hauptmenüs befindet. Sie sehen dann eine Gliederung, in der die Abteilungsinhalte abgebildet wird.

Natürlich können Sie auch das Inhaltsverzeichnis aufrufen, dass sie über das Direktmenü schnell zugreifen können. Das Inhaltsverzeichnis fast den gesamten Inhalt von Wiki to Yes zusammen.

Tatsächlich lenken die in den Texten eingebrachten Links auf immer tiefergehende Details, was die Informationsdichte verbessert. Um sich darin nicht zu verlieren, haben Sie jetzt die Möglichkeit, entweder mit dem Zurück Button des Browsers die Ausgangsseite wiederzufinden. Oder Sie lassen die Ausgangsseite einfach stehen, indem sie die Links mit der rechten Maustaste anklicken.

Es gibt verschiedene Rollen, die Sie als User einnehmen können.

  1. Sie können das Wiki als anonymer User benutzen. Dann können Sie nur darin lesen.
  2. Sie können einen kostenlosen Standardzugang wählen. Dann können Sie kommentieren.
  3. Es gibt aber auch einen Premium Zugang, der für Profis gedacht ist. Er ist allerdings kostenpflichtig. Hier haben Sie Zugriff auf wirklich alles, was das Wiki vorhält und Ihnen stehen auch weitere Tools zur professionellen Arbeit an und mit der Mediation zur Verfügung. Die Tools helfen nicht nur bei der Fallbearbeitung oder der Forschung. Sie helfen auch bei der Benutzung des Portals.

Ich habe bisher darauf verzichtet, Werbung zuzulassen und Newsletter zu versenden. Es lohnt sich deshalb, in relativ kurzen Abständen die Seite aufzusuchen. Wenn Sie eingeloggt sind sehen Sie auf dem Dashboard Ihrer Benutzerhomepage, wo alle Änderungen seit ihrem letzten Besuch registriert werden. Sie erhalten Zugriff zu Ihre persönlichen Daten und haben von dort auch die Möglichkeit über Ihre Sichtbarkeit in der Welt der Mediation zu disponieren. Die Möglichkeiten reichen bis zu einem Eintrag im Mediatorenverzeichnis, Hinweise auf Ihr Engagement und Ihre Expertise usw. Ja, das haben Sie richtig verstanden. Das Wiki unterstützt auch Ihr Marketing auf vielfältige Weise. Der Grund ist ganz einfach der, dass sich die Nachfrage am Angebot orientiert. Und glauben Sie mir. Da besteht Nachholbedarf.

Einsatzmöglichkeiten

Kommen wir also zu den Einsatzmöglichkeiten. Auch sie sind so vielfältig, dass ich hier nur einen kurzen Einblick geben kann. Grundsätzlich kann das Wiki zur (passiven) Information, zum (aktiven) Erfahrungsaustausch, zur Fallbearbeitung, zur Forschung zur Rechtsprechung, zur politischen Entscheidungsfindung, zur Hilfe bei der Problemlösung, zur eigenen Vermarktung, zur Entscheidungshilfe, zur Verstehenshilfe … genutzt werden.

Anwendung
Sie wollen wissen, ob eine Intervention möglich, zulässig und hilfreich ist. Sie finden Werkzeuge (eine Technik oder Methode), mit der Sie ein Problem bei der Fallbearbeitung lösen können. Sie finden fachliche Hintergrundinformationen, Vertragsmuster, Informationsblätter für Ihre Medianden, Berechnungshilfen, eine Anleitung zur Durchführung der Mediation, Möglichkeiten zur Intervision u.v.a.m in. Manchmal lancierte ich einen Artikel in das Wiki, den ich dann als Hintergrundinformationenmann Medianden per Link vermitteln kann. Viele Artikel und Seiteninhalte sind aus diesem Anlass also sehr praxisnah zustande gekommen.
Forschung
Sie wollen wissen, ob Ihr Thema für die Masterarbeit schon belegt ist, ob es Fundstellen und Forschung zu ihrem Thema gibt. Sie suchen nach Forschungslücken, um der Mediation weiterzuhelfen. Da gibt es viele. Sie möchten den wissenschaftlichen Hintergrund erforschen, um ein klares Bild von der Mediation zu bekommen. Sie möchten Werkzeuge, wie zum Beispiel eine Umfrage, nutzen um selbst einen Forschung durchzuführen und sie möchten ihre Facharbeit dauerhaft veröffentlichen. Hilfreich ist sicher auch die Fähigkeit eines wirklich interdisziplinären Diskurses, der sich nicht auf die Experten eines Fachbereichs begrenzt und wo die Interdisziplinarität nicht durch die Addition von Beiträgen verschiedener Experten hergestellt wird, sondern durch eine direkte Kommentierung innerhalb der Beiträge.
Wissenschaft
Es gibt viel Forschung über die Anwendung der Mediation. Herleitungen über ihre Wirkungsweise, also die Frage, warum was wie in der Mediation zu geschehen hat, sind rar. Fragen Sie nach dem wissenschaftlichen Hintergrund, wird meist das Harvard-Konzept oder die Verhandlungstheorie genannt. Dann gibt es natürlich noch eine Menge Theorien, wie zum Beispiel die Konflikttheorie ( die Ausbildungsverordnung erwähnt sieben singulär obwohl es unzählige gibt), die Kommunikationstheorie, die Systemtheorie usw. , an denen sich die Mediation orientiert. Weil keine der Theorien die Mediation selbst erforscht hat, bildet sich die Mediation letztlich aus einem Konglomerat von Theorien heraus, das weder ihr Zusammenspiel, noch den inneren Zusammenhang der Mediation erklären kann. Die einzige Theorie die sich diese Frage gestellt hat und einen Erklärungsversuch anbietet, ist die kognitive Mediationstheorie. Sie erklärt die Mediation aus einem kognitiven Verständnis heraus, was naheliegend ist wenn sie sich vor Augen halten, dass die Parteien selbst die Lösung finden sollen. Also müssen sie denken nicht der Mediator. Der Mediator muss aber wissen wie sie denken müssen und was dem Erkenntnisprozess zur Lösung im Wege steht. Die Kognition beschreibt die Aufnahme, Verarbeitung und Weitergabe von Informationen bei Organismen. Nach der kognitionsbasierten Theorie bildet die Mediation einen außerordentlich wirksamen Erkenntnisprozess ab, der nicht nur die Zusammenhänge erläutert, sondern auch weit über das Verfahren hinaus anwendbar ist. Die Theorie steht im Wiki zur Diskussion.
Ausbildung
Wenn schon von der Forschung die Rede ist, kommen wir schnell auf die Lehre. Welche Lehren der Mediation gibt es eigentlich, wie passen Sie zu den Inhalten der Ausbildungsverordnung, was sagen die Standards der Verbände, was macht eine qualitative Ausbildung aus, was kann sie erreichen, welche Inhalte stehen zur Verfügung und können vermittelt werden. Gibt es Anschauungsmaterial? Sie finden alles im Wiki bis hin zu einer online-Ausbildung und Studienmaterial, dass sie als Student oder Ausbilder ergänzend zu ihrer Ausbildung nutzen können.
Politik
Schon bei Fragen der Ausbildung stellte ich einen Link zur Politik her. Die Ausbildung soll ein Garant für die Qualität der Mediation sein. Ist sie das wirklich? Braucht es weitere Gesetze, um die Mediation zu implementieren? Das Wiki setzt sich auch mit diesen Fragen auseinander. Es führt beispielsweise eine Liste der Gesetze, mit denen die Mediation kollidiert. Witzigerweise finden sich die Kollisionen nicht im Mediationsgesetz selbst. Wussten Sie dass die Berufe unterschiedliche Zugangs und Verwendungsrechte der Mediation haben? Wissen Sie ob und wann sie eine Widerrufsbelehrung erteilen müssen? Das sind nicht nur die Fragen der Praxis. Es sind auch Erfahrungen, auf die sich die Politik einlassen sollte, wenn es wirklich darum geht, die Mediation zu implementieren. Es wäre auch sinnvoll, wenn die Politik und die Funktionäre nicht nur über die Mediation entscheiden (und das auch noch auf eine Art und Weise die nun wirklich gar nichts mit Mediation zu tun hat), sondern wenn sie sie auch in den politischen Gestaltungsprozessen anwenden. Bisher jedenfalls ist davon nicht viel zu merken. Warum nicht können Sie im Wiki nachlesen. Wenn Sie die Mediation nicht nur auf das Mediationsverfahren limitieren, sondern als eine darüber hinausgehende Kompetenz verstehen, ergeben sich viele Ansatzpunkte für die Politik, die dazu beiträgt die Spannungen innerhalb der Gesellschaft zu überwinden. Auch zu diesem Thema finden Sie Fachbeiträge.
Vermarktung
Die Verbreitung der Mediation hängt natürlich von der Nachfrage ab und die wiederum vom Angebot. Wie kann ein Kunde die Mediation nachfragen wenn er gar nicht versteht was damit gemeint ist? Wie können zwei feindliche Parteien dasselbe wollen? Wiki to Yes beobachtet den Markt und sieht einen großen Nachholbedarf. Auffällig ist, dass die Angebote sich nicht auf die Bedarfe der Konsumenten einlassen. Auffällig ist auch, dass sich die Mediatoren unsichtbar machen. Im Wiki werden sie sichtbar. Auch die Verbände werden sichtbar. Auffällig ist, dass der Zugang zum Wiki meistens über Suchmaschinen erfolgt. Das Wiki hat schon jetzt ein ganz gutes Ranking. Das hat mit der Vielfalt der Inhalte zu tun und der Tatsache, dass sie kaum ein Keyword finden, dass nicht auch im Wiki eine Rolle spielt. Ich fange jetzt erst an, das Wiki zu promoten. Ich wollte zunächst dass die Programmierung abgeschlossen ist, dass sie Zugänge automatisiert sind und dass die Seiten über das Redaktionssystem ausreichend geschützt sind. Das ist jetzt der Fall. Rechnen Sie also damit, dass es Wiki eine dominante Position in der Welt der Mediation bekommt und nicht mehr hinwegzudenken ist.

Community

Es macht mir tierischen Spaß, alle Daten über die Mediation im Wiki zusammenzutragen und auszuwerten. Mein Traum ist, dass das Wiki eine Art Wikipedia für Mediation und Konflikte wird, wo sich alle Mediatoren und Protagonisten der Mediation treffen und austauschen können. Es gab mal ein solches Forum offline. Leider hat es dem Wettbewerb der Verbände nicht standhalten können. Heute ist jedoch eine andere Zeit. Die Mediation hat sich weiterentwickelt und vor allem auch die Technik. Onlineplattformen und Onlineveranstaltungen sind heute nichts besonderes mehr. Es braucht nur ein entsprechendes Angebot.

Bisher habe ich stets über die Kosten hinweggesehen. Ich bin von dem Gedanken getrieben, dass die Mediation dringend so eine Plattform benötigt. Ich kann Ihnen sagen, dass die Kosten nicht unerheblich sind.

Unterstützung habe ich vom Verband integrierte Mediation bekommen, mit dem die Betreiberin, die Win-Management GmbH eine Partnerschaft eingegangen ist. Partnerschaft bedeutet, dass ein globaler Nutzungsvertrag mit einem Verband oder einer Organisation geschlossen wird, der allen Mitgliedern der Organisation den Premium Zugang für die Dauer ihrer Mitgliedschaft gewährt. Natürlich steht die Möglichkeit einer Partnerschaft auch allen Verbänden offen und ist auch gewollt. Die Vorteile sind nicht nur die Finanzierung oder der kostengünstige Zugang für die Organisationsmitglieder. Viel wichtiger ist die damit einhergehende Content-Partnerschaft. Das Wiki führt die Mediation auf unterschiedliche Lehren zurück. Die Verbände haben also die Möglichkeit, ihre Lehren einzubringen und besser im Wiki sichtbar zu machen, als ich es kann.

Aktuell fungiere ich als Herausgeber. Das hat vor allem rechtliche Gründe, weil es ja einen Verantwortlichen geben muss. Mein Ziel ist es jedoch, das Wiki der Community zur Verfügung zu stellen und ganz im Sinne der Mediation in eine selbstverwaltende Struktur zu führen, die ein heterarchisches Miteinander auf einer Metaplattform ermöglicht. Das Wiki setzt sich auch mit solchen Fragen auseinander und beantwortet deshalb auch die Frage, die in einem anderen Artikel aufgeworfen wurde, ob wir einen Dachverband benötigen. Was wir definitiv benötigen, ist ein Austausch, der die Selbstreferenzierung überwindet.

Fazit

Es geht keinen Weg an Wiki to Yes vorbei. Sie können den Weg mitgestalten und die Mediation auf diesem Weg begleiten.

Arthur Trossen


Bild von Pixabay dl am 13.10.2022

2 Siehe Markenschutz
3 Siehe Denken, Terminologie usw.
4 Ausführlich dazu Komplexität
6 Siehe Tour
7 Siehe ((mediativeTechniken|)mediative Techniken)
14 Bitte beachten Sie, dass eine Wiki-Seite das Volumen von aus unzähligen DIN A 4 Seiten haben kann.
15 Siehe dazu das Portalkonzept