Framing-Effekt | Der Framing-Effekt beschreibt, dass und wie das Verhalten eines Empfängers durch unterschiedliches Formulieren des gleichen Inhaltes beeinflusst werden kann. |
Bedeutungsklärung | Siehe Bedeutungserhellung |
Bedeutungserhellung | Herangehensweise zur Aufdeckung der Bedeutungen und der Bedeutungswirklichkeit. |
Gelegenheitsfenster | Siehe Window of Opportunity |
Entscheidungsreife | Die Entscheidungsreife ist ein Begriff aus dem Juristischen. Sie beschreibt den Moment, wo alle Fakten vorliegen, um eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidungsreife ist in der Mediation gegen den Begriff Kairos oder Window of Opportunity abzugrenzen. Um eine Parallele herzustellen kann in der Mediation von einer Entscheidungsreife (besser: von einer Verhandlungsreife) gesprochen werden, wenn alle Nutzenkriterien für die Lösung in der 3.Phase herausgearbeitet wurden, die in der Lage sind, den Konflikt zu überwinden und die von allen Parteien verstanden und akzeptiert werden. |
Verhandlungsreife | Die Verhandlungsreife entspricht der Entscheidungsreife in einem juristischen Verfahren. Sie ist gegeben, wenn alle Nutzenkriterien für die Lösung in der 3.Phase herausgearbeitet wurden, die in der Lage sind, den Konflikt zu überwinden und die von allen Parteien verstanden und akzeptiert werden. |
Konfliktcharaktere | Es gibt typische Verhaltensmuster im Konflikt, die als Charaktere einzustufen sind. Charaktermerkmale sind: konfliktscheu, harmoniesüchtig, konfliktfähig, konfliktfreudig. |
Konfliktscheue | Die Konfliktscheue oder die Konfliktscheuheit beschreibt ein konfliktvermeidendes Verhaltensmuster von Menschen. |
Konfliktfreude | Die Konfliktfreude oder die Konfliktfreudigkeit beschreibt ein konfliktsuchendes Verhaltensmuster von Menschen. |
Konfliktfähigkeit | Unter der Konfliktfähigkeit wird die Fähigkeit verstanden, eine Auseinandersetzung aufzunehmen, konstruktiv zu bewältigen oder nach Möglichkeit bereits im Vorfeld zu vermeiden. |
Konfliktverhaltenszuschreibungen | Mit diesem Begriff werden die Attributionen von Menschen in ihrem Konfliktverhalten beschrieben. Typische Zuschreibungen sind: konfliktscheu, harmoniesüchtig, konfliktfähig, konfliktfreudig. |
Pflichtenverzeichnis | Auflistung aller Pflichten des Mediators. |
Mediationspflichten | Siehe Mediatorenpflichten |
Systemtheorie | Die Systemtheorie versucht soziologische Strukturen in ihrer gesamten Komplexität zu begreifen. Sie kann mit diesem Auftrag auch auf die Mediation angewendet werden. |
Motiverhellung | Die dritte Phase der Mediation wird entweder als Interessenerhellung oder als Konfliktarbeit bezeichnet. Die (immer noch) auf eine Handlung oder Unterlassung ausgerichteten Ziele) gehen oft nicht tief genug (auf die Bedürfnisse ein), um den zu erwarteten Nutzen definieren zu können. Deshalb orientiert sich die kognitive Mediationstheorie eher an den Motiven, sodass die Phase drei nach diesem Konzept eine Motiverhellung darstellt. |
Entropie | In der Informationstheorie (oder der Kommunikationstheorie) beschreibt die Entropie das Informationsdefizit zwischen dem Sender einer Information und ihrem Empfänger. |
Informationstheorie | Die Informationstheorie ist eng mit der Kommunikationstheorie verknüpft, wenn die Kommunikation von der Vorstellung ausgeht, dass es sich um einen Austausch von Informationen in einem Sender-Empfänger-Modell handelt. Die Informationstheorie ist ein mathematischer Erklärungsansatz, der die Defizite im Informationsaustausch festzulegen versucht. |
Relativität der Information | Die Information ist eine Wissensvermittlung. In der Mediation zeigt sich ihre Relativität. Nicht jede Information ist zielführend. Es ist die Aufgabe des Mediators, die Information so anzunehmen und gegebenfalls umzugestalten, dass sie in die Mediation passt. |
Qualifikation | Die Qualifikation bezeichnet die Erlangung oder Erweiterung einer Kompetenz. Sie definiert, belegt und unterstellt die Fähigkeit, die neu erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten anzuwenden. Ein Mediator kann verschiedene Qualifikationen erwerben. |
Mediationskonzept | Aus der Herleitung der Mediation lässt sich das Konzept für ihre Ver- und Anwendung ableiten. |