Kreativtechniken | Techniken zur Entwicklung von Ideen und Hilfestellungen, damit das Problem nicht zum Teil der Lösung wird. |
forensische Mediation | Mediation mit Gegenständen, die auch vor Gericht verhandelt werden können. Meistens Mediation mit reinem Sachbezug, evaluative Mediation. |
Strategie der Mediation | Die Mediation führt die Parteien auf einen kooperativen Weg, indem sie den Weg in die Kooperation erleichtert und Hindernisse weggeräumt, die in eine Konfrontation führen. Der Fokus wird auf ein Ziel gerichtet war ein paralleles Denken möglich ist und die Gedanken werden hinter das Problem gelenkt, nicht in das Problem hinein. |
Mediationsstrategie | Die Mediation vereinigt verschiedene Strategien, die sie zusammenführen kann. Sie führt die Parteien auf einen kooperativen Weg, indem sie den Weg in die Kooperation erleichtert und Hindernisse weggeräumt, die in eine Konfrontation führen. |
Migrationsstrategie | Die von der integrierten Mediation angewendete Migrationsstrategie erlaubte schrittweise Überführung aus einem Konfrontationsverfahren in ein kooperatives Verfahren und letztlich in eine Mediation. |
Exitstrategie | Eine Exitstrategie ist ein vorab geplanter Ansatz, der festlegt, wie und wann eine Person, eine Organisation oder ein Unternehmen eine bestimmte Situation, Investition oder Beziehung beenden möchte. Sie dient dazu, einen geordneten und strategischen Rückzug aus einer Situation zu ermöglichen und sicherzustellen, dass die gesteckten Ziele bestmöglich erreicht werden können. |
4 typische Mobbingphasen | Die vier typischen Phasen des Mobbing unterscheiden die Schuldzuweisungen, den Verlust des Selbstwertgefühls, die Verunsicherung und Verängstigung sowie die Aufgabe. Im Vergleich mit den Phasen der Konflikttheorie beginnen die Phasen des Mobbings, wenn sich der Konflikt schon in die Blaming- oder Claming-Phase entwickelt hat. |
Voraussetzung der Mediation | Die prozessualen Voraussetzungen der Mediation sind neben der Geeignetheit und der Sinnhaftigkeit zu prüfen. |
Nachbefassung | Eine Nachbefassung liegt vor, wenn der Mediator in derselben Sache nach einer Mediation für eine der Parteien tätig werden soll. Er ist nach § 3 Mediationsgesetz nicht zu dieser Tätigkeit befugt. |
Vorbefassung | Eine Vorbefassung liegt vor, wenn der Mediator in derselben Sache zuvor für eine der Parteien tätig war. Er ist nach § 3 Mediationsgesetz nicht berechtigt, dann noch eine Mediation durchzuführen. |
Tätigkeitsverbot | § 3 Mediationsgesetz verbietet die Tätigkeit als Mediator falls zuvor in derselben Sache eine Tätigkeit für eine der Parteien stattgefunden hat. |
Tätigkeitsbeschränkung | Tätigkeitsbeschränkungen ist die Überschrift von § 3 Mediationsgesetz. Die Beschränkung ist ein Tätigkeitsverbot für Mediatoren bei Vor- oder Nachbefassung in derselben Sache. |
Konfliktgegner | Konfliktgegner sind Personen oder Unternehmungen, die unterschiedliche Interessen verfolgen. Synonyme sind auch Konfliktpartner oder Konfliktparteien |
Mediation von hinten | Die "Mediation von hinten" ist keine Mediationsvariante. Der Ausdruck beschreibt ein Lehrmodell, das die Mediation als ein Verhandlungskonzept aufdeckt, wenn sie von hinten abgewickelt wird. Das theoretische Modell beschreibt, wo und wie Verhandlungen in der Mediation und zu welchem Zweck sie vorkommen. Die Mediation selbst wird natürlich vorwärts abgewickelt. |
Lösungsbewertung | Die Lösungsbewertung ist von der Leistungsbewertung zu unterscheiden. Sie konzentriert sich auf die gefundene Lösung und bewertet ihre Nützlichkeit, die Umsetzbarkeit und die Nachhaltigkeit auch im Vergleich zu den Lösungsalternativen. Die Lösungsbewertung erfolgt in drei Schritten. Zunächst werden die gefundenen Optionen bewertet, dann erfolgt eine Nachbewertung wenn Lösungsalternativen gefunden werden und schließlich erfolgt die finale Lösungsbewertung, bevor die Lösung manifestiert wird. |
Finalbewertung | Mit dem Begriff Finalbewertung wird die abschließende Lösungsbewertung bezeichnet. Sie ist die finale Bewertung der gefundenen Lösung. Sie schließt die Lösungsalternative der WATNA-BATNA-Instanz mit ein und prüft, ob die nunmehr angedachte Lösung den Kriterien entspricht, die in der Phase drei erarbeitet wurden und ob die Lösung auich die Kriterien der Sicherheit und Nachhaltigkeit entspricht, die in der Phase 5 erarbeitet werden. |
Nachbewertung | Bewertung der gefundenen Lösung nach Einbeziehung der in einem separaten Schritt ermittelten Lösungsalternativen (WATNA-BATNA-Instanz). Es geht um die Gegenüberstellung zur gefundenen Lösung der Mediation und um die Prüfung, ob die Lösungsalternativen ebenfalls den Kriterien entspricht, die in der Phase drei erarbeitet wurden. |
Methodenphasenabgleich | Jede Methode kann einer Phase zugeordnet werden. Der Methodenphasenabgleich ist ein Werkzeug, um die zur Phase passende Methode zu finden. |
Phasendifferenzrecherche | Mit Hilfe der Phasendifferenzrecherche wird ermittelt., welche Erkenntnisschritte der Mediation in anderen Verfahren vorkommen und gegebenenfalls nachzubilden sind. Die Erkenntnisschritte werden vereinfacht dargestellt in den Phasen abgebildet. Mithin prüft die Differenzrecherche, welche Phasen in anderen Verfahren vorkommen oder nicht und welche Phasen in der Mediation abgearbeitet wurden oder nicht. |
Lösungskanal ermitteln | Der Lösungskanal bildet die Summe an brauchbaren Lösungsvorschlägen, mit denen die Parteien grundsätzlich einverstanden sind. Die brauchbaren Vorschläge lassen sich aus der Summe an Vorschlägen herausfiltern, indem die Parteien ihre Vorschläge bewerten. Alle Vorschläge, die von beiden Seiten als zufriedenstellend bewertet wurden (wenn Sie das Schulnotensystem verwenden), kommen in Betracht. Die Summe der als so bewerteten Vorschläge bildet jetzt den Kanal von Vorschlägen, auf die sich der Mediator bzw. die Parteien konzentrieren, um die konkrete Lösung zu erarbeiten. |