kultursynergetische-Mediation | Dieses Format verfolgt einen transkulturellen Ansatz. Unterschiedlichste kulturübergreifende Einflüsse werden miteiander vereint. Die kulturellen Gemeinsamkeiten werden betont. Synergien werden ausgenutzt. |
Hawaiian Mediation | Unter dem Begriff wird eine auf das Ho’oponopono zurückgeführte Ethno-Mediation bezeichnet. Es bedarf der Prüfung im Einzelfall, ob die Herangehensweise den Anforderungen einer Mediation entspricht. |
Streitvermittlungsverfahren | Oberbegriff aller Verfahren der Streitvermittlung, also der Mediation und der Schlichtung. |
Konfliktbeilegungsverfahren | Das Gesetz verwendet den Begriff als Oberbegriff aller Verfahren der Konflikt- und der Streitbeilegung. Achtung: In der gesetzlichen Terminologie ist das Streitbeilegungsverfahren lediglich noch das Verfahren vor der Schlichtungsstelle iSd VSBG |
Konfliktvermittlungsverfahren | Siehe Streitvermittlungsverfahren |
mediationsanaloge Konfliktvermittlung | Eine (irgendwie geartete) Konfliktvermittlung, die sich an dem Konzept oder der Vorgehensweise der Mediation ausrichtet. |
empathisches Verhandeln | Wie der Name sagt, handelt es sich um eine Verhandlung, die empathisch ausgeprägt wird. Oft wird auch die Mediation als ein empathisches Verhandeln beschrieben, dass ihre Leistungsfähigkeit jedoch dramatisch unterschätzt. Eine Abgrenzung ist deshalb erforderlich. |
Gestaltungsmediation | Der Begriff wurde eingeführt um darzulegen, dass die Mediation nicht nur zur Bewältigung eines Konfliktes sondern auch zur Gestaltung einer Rechtsbeziehung wie zum Beispiel einer erbrechtlichen Regelung im Vorfall eines Erbfalles eingesetzt werden kann. |
mediative Schlichtung | Ein Hybridverfahren, das Elemente der Mediation und der Schlichtung vereint. |
Verständigungsmediation | Mit diesem Begriff wird ein Verständnis der Mediation umschrieben, das deren Zweck eher in der Verstehensvermittlung und in der Verständigungsfähigkeit der Parteien sieht als in der Abwicklung von Verhandlungen. Um den grundsätzlichen Unterschied zu verdeutlichen grenzt sich die Verständigungsmediation von der Verhandlungsmediation ab. |
Verhandlungsmediation | Mit diesem Begriff wird ein Verständnis der Mediation umschrieben, das deren Zweck eher im Verhandeln versteht als darin, Verständnis herzustellen. Die Verhandlungsmediation wird deshalb und um den Unterschied im Mediationsverständis herauszustellen gegen die Verständigungsmediation abgegrenzt. |
Führungskonflikt | Siehe Führungskräftekonflikt |
Sprachkonflikt | Der Sprachkonflikt bezeichnet das Phänomen, wenn Sprachen untereinander in Konkurrenz geraten |
Strukturkonflikt | Ein Strukturkonflikt wirkt sich meist auf Gruppen aus. Er bezieht sich auf Divergenzen in der Verantwortung, der Rollen, Aufgaben und Funktionen. Nach der Lehre der Konfliktdimensionen unterscheidet er sich vom Beziehungskonflikt, vom Wertekonflikt, vom Strukturkonflikt und vom Systemkonflikt |
Führungskräftekonflikt | Als Führungskräftekonflikt wird ein Konflikt mit der Unternehmens- oder Abteilungsleitung oder der Konflikt der oder mit der Führungskraft bezeichnet. |
Lebenskrisen | Lebenskrisen sind innere Konflikte oder können sie zumindest hervorrufen. Krisen sind im Leben unvermeidlich und ein Teil desselben. In einem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung beschreibt Erik H. Erikson acht Lebenskrisen, die jeder Mensch durchschreiten muss. |
innerer Konflikt | Eine Person (Partei) ist im Konflikt mit sich selbst. Innere Konflikte werden auch psychologische Konflikte genannt und unterscheiden sich von sozialen Konflikten. |
Wertekonflikt | Bei einem Wertekonflikt geht es um die Auseinandersetzung über Werte, Weltanschauungen und Ideologien. Dazu gehören religiöse Ansichten, Identitäten, Prägungen. |
Beziehungskonflikt | Ein Beziehungskonflikt beschreibt den Konflikt zwischen zwei Personen, der sich nicht auf Sachfragen beschränkt und sich von einem Wertekonflikt unterscheidet. |
Scheidung | Die Scheidung ist die legale Auflösung der Ehe. Sie umfasst alle Konflikte, die sich im Zusammenhang mit der Eheauflösung einstellen. |