Mediationstheorie | Eine wissenschaftliche Herleitung über die Mediation, die genau und im Zusammenhang erklärt, was warum wie in der Mediation funktioniert. |
Ankerpunkte | Ankerpunkte sind Dimensionen (Informationsmerkmale), über die sich die Information in die Logik der Mediation einbeziehen lässt. (Beispiel: Dimension = Lösung Einbeziehung = Phase 4). Das Dimensionieren ist ein wesentliches Werkzeug der kognitiven Mediationstheorie. |
AIDA-Prinzip | AIDA ist eine Akronym, das die Phasen beschreibt, die ein potenzieller Kunde (Klient) durchlaufen muss, um sich letztendlich für den Auftrag (den Kauf) zu entscheiden. Die Abkürzung steht für Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch), Action (Entschluss). |
Mediationsphilosophie | Der Begriff bezeichnet die Kenntnis über die hinter der Mediation verborgenen Gedankengänge und Erkenntnisprozesse, die sich mit der Kognitionstheorie beschreiben lassen. |
Verständnis der Mediation | Das Mediationsverständnis beschreibt die grundlegende Wesenhaftigkeit der Mediation. Siehe das Wesen der Mediation |
Auseinandersetzung | Eine Auseinandersetzung beschreibt die eingehende Beschäftigung mit einem Problem oder einem Konflikt. Sie ist vom Streit zu unterscheiden. |
Strukturiertheit | Die Strukturiertheit der Mediation stellt sich her, wenn sich die Struktur auf das Verfahren und den Fall erstreckt. |
emotionale Intelligenz | Die emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit im Umgang mit Gefühlen. Dabei geht es um die korrekte Wahrnehmung der eigenen und der fremden Gefühle, ihr korrektes Verständnis und die Fähigkeit, die Gefühle zu beeinflussen. |
Mediationskunst | Die Mediationskunst beschreibt die Kunstfertigkeit im Umgang mit der Mediation oder das handwerklich (methodisch) geschickte Vorgehen in der Mediation. |
Mediationsgegenstand | Die dem Streitgegenstand entsprechende Festlegung des Verhandlungsgegenstandes in der Mediation Im juristischen Verfahren der Gegenstand der Sache, die zu verhandeln ist. Der Streitgegenstand ergibt sich aus dem Antrag und dem Sachverhalt. |
Bedürfnispyramide | Die Bedürfnispyramide von Maslow stellt die menschlichen Bedürfnisse in einem hierarchischen Verhältnis dar. |
Kritik | Kritik ist die Äußerung einer prüfenden Beurteilung aber auch eine Bemängelung oder Beanstandung. Sie kann eine konstruktive und eine destruktive Absicht und Wirkung haben. |
Pflicht | Hier wird der Begriff als eine aus Rechtsgründen (wie z.B. der Mediationsvertrag) vorgegebene Handlung oder Unterlassung beschrieben. Die Pflicht wird von den Aufgaben abgegrenzt, die im Ermessen des Mediators liegen und zur Zweckerreichung erforderlich sind. Die Pflichten des Mediators werden im Pflichtenverzeichnis zusammengefasst. |
Tatbestand | Das den rechtlich zu untersuchenden Sachverhalt oder die zu befolgende Regel beschreibende Merkmal in einer Norm (Gesetz, Verordnung). |
essentielles Tatbestandsmerkmal | Ein von Greger eingeführter Begriff, der eine Unterscheidung zwischen disponiblen und nicht disponiblen Tatbestandsmerkmalen in §1 Mediationsgesetz unterscheidet. |
typisches Tatbestandsmerkmal | Ein von Greger eingeführter Begriff, der eine Unterscheidung zwischen disponiblen und nicht disponiblen Tatbestandsmerkmalen in §1 Mediationsgesetz unterscheidet. |
Mediationsnavigator | Analog zum Konfliktnavigator ist der Mediationsnavigator ein Versuch, eine interaktive Führung durch den komplexen Prozess der Mediation anzubieten. |
Trost | Trost zielt darauf ab, ein Leid durch Teilnahme und Zuspruch zu lindern. (Duden) Im Trost verbirgt sich Empathie und Hoffnung. Die Mediation stellt beides auf einfühlsame Weise und unter Beachtung der Neutralität zur Verfügung. |
Berliner Modell | Das Berliner Modell ist ein Konzept zur Eingewöhnung von Kindern in den Kindergarten. Das Projekt hat nichts mit der Mediation zu tun, gibt aber Anleitung, wie Vertrauen aufgebaut werden kann. Diese Anregungen können durchaus in einer Mediation verwertet werden. |
Schmerzmediator | Körpereigene Substanzen, die chemische Reize auslösen und als Schmerz empfunden werden. |