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Mediation in der Wissenschaft

Wissensmanagement » Sie befinden sich auf einer Titelseite der Abteilung Akademie.
Die Wissenschaft spielt eine wichtige Rolle, um die Funktionalität der Mediation zu begreifen und um sie zur Wirkung zu bringen. .

Wissenschaft


Abstract: Es geht um die Herleitungen und die Grundlagen der Mediation. Sie finden eine Einführung dazu bereits im Fachbuch Mediation. Es ist ein derart großes und wichtiges Thema für die Mediation, dass dafür im Wiki ein eigener Bereich vorgehalten wird. Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Beiträge zum Thema Wissenschaft.

Einführung und Inhalt: Wissenschaft will wissen. Wissen will verstehen. Je besser sie die Mediation versteht, desto treffsicherer kann die Mediation angewendet werden. Also ist die Wissenschaft durchaus ein wichtiges Thema für die Mediation und umgekehrt.

Verfügbarkeit

Was haben wir von einer Wissenschaft, die ihre Erkenntnisse in Silos archiviert, sodass ihre Verwertung nur in den eigenen Kreisen und Disziplinen möglich ist und sich letztlich selbst referenziert.1 Besonders in der Mediation hat das Verteilen von Forschungsdaten und das Öffnen der Forschungsergebnisse für alle Disziplinen und vor allem für die Praxis einen nachhaltigen Effekt für ihre korrekte Verwendung2 . Nur in dem übergreifenden Diskurs lässt sich die für die Mediation unverzichtbare Transdisziplinarität herstellen. Nur so wird es möglich, beispielsweise die juristische Besprechung eines Gesetzes mit den psychologischen Anforderungen zu harmonisieren, sie mit den Erkenntnissen anderer Disziplinen anzureichern und den Angehörigen aller involvierten Berufe zugänglich zu machen3 .

In technischer Hinsicht ist dieser Schritt zumindest möglich. Dann nämlich, wenn der Psychologe seine Kommentare und Anmerkungen direkt in die Kommentierung des Gesetzes einpflegen kann (Ohne dass er ein juristisches Buch kaufen muss, das er in der psychologischen Fachzeitschrift bespricht). Oder wenn Wissenschaftler anderer Disziplinen Zugriff auf Projekte und Forschungsergebnisse der einen Disziplin haben. Die Praxis neigt dazu, die erhoben Daten für die eigene Verwendung zu sichern. Das Verhalten lässt sich mit dem Wettbewerb und dem Exzellenzanspruch der Wissenschaft begründen. Zumindest in der Mediation führt die damit einhergehende Ausgrenzung zu einer ungewollten Selbstreferenzierung. Sie verhindert den dringend notwendigen, interdisziplinären Abgleich und den Praxisbezug eher als ihn zu begünstigen.

Unterstützung

Wiki to Yes stellt eine Plattform zur Verfügung, die auch der Wissenschaft Türen öffnet und Zugänge ermöglicht, sodass eine Transdisziplinarität möglich wird. Das Portal ingesamt ist diesem Zweck unter anderem gewidmet. Hier finden Sie die wichtigsten Zugänge für Wissenschaftler und Mediatoren, die sich für wissenschaftliche Hintergründe und Vorgänge interessieren.

Startseite für Wissenschaftler

Die Komplexität des Themas und die Vielfalt des Informationsangebotes machen natürlich auch vor der Wissenschaft und Forschung nicht Halt. Verschaffen Sie sich einen Überblick über wichtige Beiträge, Seiten und Features, indem Sie die Startseite für Wissenschaftler aufrufen.

Interdisziplinarität

Der Mediation wird nachgesagt, dass sie interdisziplinär sei. Gemeint ist damit, dass die Mediation aus verschiedenen Disziplinen zu beschreiben ist. Sie hat eine juristische, eine psychologische, eine soziologische, eine pädagogische und eine philosophische Relevanz. Es würde nicht genügen, die aus den unterschiedlichen Disziplinen resultierenden Sichtweisen zusammenzustellen. Das mag einer Interdisziplinarität genügen. Sinnvoller ist es, wenn aus den Teildisziplinen eine gemeinsasme, neue Disziplin entsteht, der es glingen mag, die Teilerkenntnisse zu einer neuen Erkenntnis transdiszipliunär zusammenzuführen.

Terminologie

Auch die Sprache der Mediatoren ist disziplin- und professionsgeprägt und nicht immer kopmpatibel. Manche Begriffe werden falsch verstanden. Um das zu verhindern, bedarf es einer Auseinandresetzung mit der in der Mediation verwendeten Termonologie.

Fachwörterbuch

Wiki to Yes stellt eine Datenbank zur Verfügung, die aus der Enzyklopädie entwickelt wird und interaktiv dazu beitragen soll, eine einheitliche, allgemein und vor allem gleichförmig verwendete Terminologie zu erzielen. An dem Fachwörterbuch können alle Wissenschaftler und Mediatoren mitarbeiten.

Theorien

Eine Mediationstheorie würde die Mediation, ihre Funktionalität und Wirkungweise beschreiben und herleiten können. Aktuell erfolgt die Herleitung überwiegend aus Fragmenttheorien wie dem Harvard Konzept, dem Konsensprinzip und der Eskalationstheorie. Alle diese Herleitungen beschreiben Teilaspekte der Mediation. Lediglich die Kognitionstheorie geht weiter.

Repositorium

Manche wissenschaftliche Arbeiten werden einfach nicht gefunden oder erst gar niocht zur Verfügung gestellt, obwohl sie wichtioge Fragen der Mediation beantworten. Das Mediationswiki gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Arbeit einzustellen und dauerhaft zu verwahren. Außerdem können Sie der von vielen Hoschschulen vorgegebenen Veröffentlichungsverpflichtung nachkommen.

Forschungsbedarf

Auch wenn Sie ein Thema für eine wissenschaftliche Arbeit suchen, wird Ihnen geholfen. Wiki to Yes stellt Forschern einen eigenen Bereich zur Verfügung, wo sie sich über Forschungen informieren, Forschungslücken erkennen und Forschungen gegenüberstellen können.

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis gibt Ihnen nicht nur Zugriff auf öffentlich zugängliche Werke. Es verschafft Ihnen sauch einen Überblick über die im Wiki zitierten Quellen und zugleich einen Hinweis, was nachzulesen ist, um die Mediation vollständig zu verstehen. Achten Sie gegebenenfalls darauf, dass auch Ihr Werk in die Beiträge einfließt und zitiert wird, damit es im Literaturverzeichnis erscheint.

Rezensionen

Literatur aufzulisten ist nicht immer genug. Besonders wenn Sie sich für den Kauf eines Buches entscheiden, möchten Sie wissen ob und wie es verwertbar ist. Hier können Sie Rezensionen einfügen oder veranlassen.

Thesen

Wiki to Yes bietet vielfältige Möglichkeiten, um der Mediation besonders auch aus einer wissenschaftlichen Perspektive auf den Grund zu gehen. Die Leitsatzdatenbank erlaubt es, Lehrsätze unterschiedlicher Schulen zu erfassen und gegenüberzustellen.

Forschung

Wie üblich ist diese Zusammenstellung nur ein auf das Thema "Wissenschaft" konzentrierter Zugriff auf wichtige Seiten und Beiträge innerhalb dieses Kapitels. Eine wichtige Ergänzung bildet der Bereich Forschung. Schauen Sie bitte auch dort, um weitere Unterstützung bei der wissenschaftlichen Arbeit zu finden.

Der wissenschaftliche Diskurs

Der Thinktank bietet auf jeder Seite die Möglichkeit, Gedanken, Fragen und Kommentare anzubringen. Darüber hinaus gibt es spezielle Foren für Wissenschaftler und Forscher. In debn Foren haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, Forschungsvorschläge anzubringen oder über Theorien und Forschungen zu diskutieren.

Mediationsforum

Foren

Forscherforum

Forscher

Mediationswissenschaft

Nicht nur wissenschaftlich betrachtet, steckt die Mediation noch immer in den Kinderschuhen. Es gibt viele Wissenschaften, die sich mit der Mediation befassen. Genauer gesagt befassen sie sich mit Vorkommnissen und Phänomenen der Mediation. Eine explizite, umfassende Mediationswissenschaft gibt es allerdings nicht. Die Wissenschaft die ihr am nächsten käme wäre je nach dem zugrunde liegenden Mediationsverständnis die Kognitionswissenschaft. Aber auch sie kann die Mediation nicht umfassend beschreiben. Nicht nur aus dem Grund gibt es Anregungen zur Einführung einer Mediationswissenschaft. Ein ausschlaggebendes Argument wäre die notwendige Transdisziplinarität. Wenn sich eine Mediationswissenschaft entwickelt, wäre sie ähnlich der Rechtswissenschaft eine angewandte Wissenschaft.

Bedeutung für die Mediation

Die Wissenschaft spielt eine wichtige Rolle in der Mediation. Sie ist dringend erforderlich, um die Mediation herzuleiten und entweder die Mediationstheorie zu bestätigen oder eine weitere zu entwickeln. Mit ihrer Herleitung wird die Mediation besser reproduzierbar. Sie wird planbar und kontrollierbar. Es gibt viele Bemühungen die Mediation nach vorne zu bringen. Im Vordergrund steht die zur Qualität führende Ausbildung oder die Institutionalisierung durch Berufskammern. Zielführender wäre es wahrscheinlich wenn tatsächlich eine Mediationswissenschaft entsteht. Alles andere wäre die Folge daraus.4

Hinweise und Fußnoten

Aliase: G01-Wissenschaft, Mediationswissenschaft
Forum: Diskussionen im Forscherforum

3 Siehe dazu der Beitrag von Klaus Tochtermann {trackerautoritem trackerId="16" fieldId="103" fieldId2="622" itemId="4539"}


Based on work by anonymous contributor . Last edited by Arthur Trossen
Seite zuletzt geändert am Samstag Februar 24, 2024 00:36:42 CET.

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