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Lexikon der Verfahren

Wissensmanagement » Sie befinden sich im Lexikon der Verfahren zur Konfliktbeilegung.
Das Verfahrensverzeichnis ist ein Bestandteil der Wiki to Yes Enzyklopädie. Hier finden Sie alle Verfahren aufgelistet, die bei der Streitbeilegung eine Rolle spielen und gegen die die Mediation gegebenenfalls abzugrenzen sind. Die Datenbank enthält 52 Einträge und wird über den Thinktank verlinkt.

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Die Entscheidung für den richtigen Dienstleister hängt von der Entscheidung für das passende Verfahren ab. Deshalb sollten die Verfahren der Streit- und Konfliktbeilegung nicht nur dem Mediator oder der Mediatorin bekannt sein. Eine konkrete Hilfe bei der Entscheidung für das passende Verfahren finden Sie hier:

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Verzeichnis der Verfahren zur Konflikt- oder Streitbeilegung
Das Verfahren und wofür es gut ist

A . B . C . D . E . F . G . H . I . J . K . L . M . N . O . P . Q . R . S . T . U . V . W . X . Y . Z . All
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Bezeichnung
Beschreibung
AdjudicationDispute Adjudication ist ein außergerichtliches Streitbeilegungsinstrument für Baukonflikte aus dem angelsächsischen Rechtskreis. Der Adjudicator trifft innerhalb kürzester Frist für alle aufkommenden Konflikte eine Entscheidung, die aber innerhalb eines Gerichtsverfahrens überprüfbar ist. Sie wird daher als vorläufig bindend bezeichnet.
Balint-GruppenDie Balint-Gruppen sind eine Form der kollegialen Beratung und vielleicht auch ihr Ursprung. Die Methode wurde nach Michael Balint benannt. Sie war für Ärzte und Mediziner entwickelt worden. Der Austausch unter Kollegen in der Psychiatrie sollte insbesondere helfen, so genannte Übertragungsphänomene zu erkennen und zu untersuchen.
Baseball ArbitrationDie Parteien unterbreiten Angebote unter denen der Schiedsrichter wählt ohne sie zu verändern.
BeibringungsgrundsatzDer Beibringungsgrundsatz ist ein Prinzip des Zivilprozesses. In gewisser Weise findet er auch in der Mediation Anwendung. Er besagt, dass alle Informationen von den Parteien (und nicht vom Richter) einzubringen sind. Der Beibringungsgrundsatz unterscheidet sich vom Amtsermittlungsgrundsatz, wo das Gericht dafür Sorge zu tragen hat, dass alle Informationen auf dem Tisch liegen.
BeschwerdeDie Beschwerde im engeren Sinne ist ein juristischer Terminus. Er fällt unter die Kategorie der Rechtsbehelfe. Ein Rechtsbehelf bezeichnet die Möglichkeit für eine Partei, gegen eine (hoheitliche) Entscheidung vorzugehen. Diese Möglichkeit scheidet in der Mediation schon deshalb aus, weil der Mediator keine Entscheidung trifft. Hier wird der Begriff der Beschwerde also weiter gefasst und im volkstümlichen Sinn als Äußerung über ein Fehlverhalten verstanden. Die Mediation bzw. der Mediator muss auch damit umgehen können.
BeweissicherungsverfahrenGerichtliches Verfahren zur Sicherung von Beweisen für einen evtl. nachfolgenden Prozess
Binding ArbitrationDer Schiedsspruch ist verbindlich, indem sich die Parteien zuvor unterwerfen.
ClearingverfahrenBeratung über das zur Konfliktlösung passende Verfahren als Schnittstellenverfahren zwischen Akquise und Mediation.
Coaching als BeratungsmodellDas Coaching ist ein gesprächsbasiertes Beratungsmodell, bei dem es meist um die Einschätzung und Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Perspektiven geht.
ConciliationSiehe Schlichtung
confidential ListenerEin neutraler Dritter wird von den Parteien ernannt, um Vergleichsvorschläge (Eini-gungsangebote) zu vermitteln. Dies geschieht ohne inhaltlichen Bezug. Die Einigungs- oder Teilungsrate wird in der Regel von den Parteien im Voraus vereinbart.
Court Annexed ADR ProcessesMulti-Door-Courthouse: Das Gericht fungiert als Schnittstelle für die verschiedensten ADR Verfahren
DebattenDas Wort Debatte stammt aus dem lateinischen "debattere", was "niederzuschlagen" oder "abzukämpfen" bedeutet. Eine Debatte ist eine strukturierte Diskussion oder ein Streitgespräch, bei dem zwei oder mehr Parteien unterschiedliche Standpunkte zu einem Thema präsentieren, argumentieren und verteidigen. Ziel einer Debatte ist es oft, eine Frage zu klären, eine Lösung für ein Problem zu finden oder eine Meinungsbildung zu ermöglichen. In der Mediation würde aus der Debatte eine Auseinandersetzung.
early neutral Evaluation (ENE)Das Verfahren zielt darauf ab, den Fall für ein Verfahren zu positionieren. In einer Gesprächsrunde werden die Risiken und Chancen einer möglichen Regelung ausgelotet
early SettlementÖffentliche Einrichtungen bieten oft die Möglichkeit, freiwillig Streitigkeiten beizulegen, bevor sie in teure und oft langwierige Gerichtsverfahren ausarten.
empathisches VerhandelnWie der Name sagt, handelt es sich um eine Verhandlung, die empathisch ausgeprägt wird. Oft wird auch die Mediation als ein empathisches Verhandeln beschrieben, dass ihre Leistungsfähigkeit jedoch dramatisch unterschätzt. Eine Abgrenzung ist deshalb erforderlich.
FacilitationFacilitation heisst übersetzt so viel wie Ver-einfachen. Es ist ein Verfahren, bei dem ei-ne dritte Person, nämlich der Facilitator, die Parteien unterstützt, effiziente(re) Verhand-lungen zu führen.
Fact-FindingEin neutraler Dritter untersucht Dokumente und befragt Zeugen, um Hilfe bei der Sachverhaltsklärung zu geben. Die Klärung soll den Parteien helfen, angemessene Konsequenzen daraus zu finden. Das Fact-Finding wird als ADR-Verfahren angesehen. Es ist eine Tatsachenuntersuchung, die gegenüber dem Beweissicherungsverfahren abzugrenzen ist.
GütestellenverfahrenSiehe Güteverfahren
GüteverfahrenStreitbeilegungsverfahren vor einer Gütestelle. Das Güteverfahren ist von der Güteverhandlung, der Güterichterverhandlung und dem Güteversuch abzugrenzen.



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Hinweise und Fußnoten

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Bearbeitungsstand: 2023-02-16 22:31 / Version 21.

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