Loading...
 
page id: 738 Content Management System Abteilung »  Hilfe

Das Wissensmanagement im Thinktank Mediation

Die Leistungsfähigkeit eines Portals zeigt sich daran, wie Informationen verarbeitet und zur Verfügung gestellt werden. Es genügt nicht, die Informationen einfach irgendwo abzulegen. Entscheidend ist, wie sie verarbeitet werden. Das ist die Aufgabe des Content Management Systems (CMS).

box


CMS ist ein Akronym für Content Management System. Der Begriff würde mit Redaktionssytem übersetzt werden. Gemeint ist letztlich ein Wissensmanagement, das die technischen Möglichkeiten der Datenerfassung, der Datenverknüpfung und der Datenverarbeitung zur Verfügung stellt. Das Wiki to Yes Wissensmanagement stellt explizites und implizites Wissen zur Verfügung, wozu auch Erfahrungen mit einem hohen Praxisbezug zählen. Weil die Art und Weise ihrer Bereitstellung sich auch zur Ausbildung einer Fähigkeit eignet, doient das Portal auch als ein Kompetenzmanagement, das sich am Konzept der Mediation ausrichtet und mehr vermittelt, als nur Inhalte.

Warum braucht die Mediation ein CMS?
Die Mediation basiert auf der Interdisziplinarität. Sie erfordert einen Austausch, der über die Grenzen der Disziplinen und Professionen hinaus geht und sich auf die Komplexität der Materie und des Verfahrens einlassen kann. Der Mechanismus des Portals folgt dem Prinzip der Mediation.1 Um eine Information verarbeiten zu können, muss sie zunächst qualifiziert werden. Aus der Art der Information ergibt sich, wie sie zu verarbeiten ist. Wiki to Yes kann alle erdenklichen Informationen erfassen und verwerten. Alle Informationen können qualifiziert, eingeordnet, bewertet und zueinander in Bezug gesetzt werden. Die Verknüpfung der Informationen ergibt ihren Mehrwert.
Was macht das CMS zu einem Wissensmanagement?
Den Kern des Content-Managements bildet ein Datenpool (Content), der das vollständige Wissen der Mediation wie in einem Think-Tank disziplinenübergreifend bereitstellen und interaktiv abgleichen kann (Management). Die Grafik im Header verdeutlicht das Zusammenpiel von Inhalten und Steuerungsmechanismen.Die Mediation ist ein praxisorientiertes Verfahren. Sie lebt mit der Erfahrung der Anwendungen und sollte aus diesen heraus gespeist werden. Hierzu bedarf es einer Plattform, in der das Know-how all dieser Erfahrungs- und Wissensfragmente zusammengeführt werden kann (System).
Warum ist das CMS auch ein Kompetenzmanagement?
Wiki to Yes reichert das Wissen mit Erfahrungen an und bildet fachliche Hilfestellungen und Werkzeuge aus, mit denen Mediatoren ihre Fähigkeiten bereichern können.
Wie unterstützt das CMS die Benutzer des Portals?
Das Wissensmanagement kennt eine die People-to-Document-Strategie und die People-to-People-Strategie. Beides wird von Wiki to Yes unterstützt. Das Portal wendet sich an verschiedene Zielgruppen, sodass Rückmeldungen von den Personen möglich werden, die es angeht. Es geht darum, Informationen zusammenzutragen. Die Aufgabe des Portals besteht nicht darin, andere Beiträge und Portale zu ersetzen. Die Erfassung von Referenzinformationen ist deshalb außerordentlich wichtig. Wiki to Yes versteht sich als ein Metaportal, das Informationen und Quellen über die Mediation systematisch erfasst, bündelt, zusammenführt und miteinander vernetzt.
Wie kann ein CMS zur Förderung der Mediation beitragen?
Genau betrachtet ist es nicht die Technik die zur Förderung der Mediation beiträgt. Es sind die Menschen die die Technik nutzen. Die Technik macht es jedoch möglich. Der Schlüssel liegt in dem Umgang mit Informationen, welche Informationen als Operanden eingestuft werden und welche Operatoren sie miteinander verknüpfen. Maßgeblich ist also die Logik hinter der Datenverarbeitung und die Suche nach elementaren Operatoren. Dadurch ist es möglich, die Informationen aufeinander zu beziehen, auszuwerten und zu relativieren. Die dadurch mögliche Präzisierung erlaubt nicht nur ein besseres Verständnis der Mediation, sondern auch weitere Forschungen und Unterstützung bei ihrer Entwicklung, auf die alle, die es angeht zurückgrteifen können.

Komponenten

Nachfolgend werden Ihnen die wichtigsten Komponenten des Content-Managements und des Redaktionssystems vorgestellt:

Abteilungen

Abteilungen sind die im Hauptmenü bereitgestellten Datenbereiche. Sie sind mit den Abteilungen eines Warenhauses zu vergleichen. Sie erlauben die erste grobe inhaltliche Gliederung. Die der Abteilung zugeordneten Inhalte können direkt über die Gliederung im Strukturmenü aufgerufen werden.

Alles über die Abteilungen 

Bereiche

Es gibt weitere, logisch abgegrenzte Datenbereiche, die nicht als Abteilungen im Hauptmenü erfasst werden. Dabei handelt es sich um Datenkonzentrationen, mit denen Dateneinheiten gebildet werden. Sie können die Bereiche über die Startseite oder die im Strukturmenü erfassten Kapitel direkt erreichen.

Auflistung der Datenbereiche 

Wikiseiten

Die Informationen werden überwiegend auf den Wikiseiten abgelegt und zugänglich gemacht. Eine Wikiseite ist nicht mit einer gedruckten Buchseite zu verwechseln. Eine Wikiseite kann mehrere, ja sogar zig DIN A4 Seiten umfassen. Weil die Seiten in eine Struktur eingebunden werden können, fungieren sie in der Gliederung wie Kapitelüberschriften. Seiten, die nicht in der Gliederung erfasst werden, werden in einem Archiv hinterlegt.

Das Inhaltsverzeichnis ergibt die Gliederung

Artikel

Artikel sind Fachbeiträge von Autoren, die im Gegensatz zu den Wikiseiten nicht von den Benutzern des Portals verändert werden können. Die Artikel ergänzen die Ausführungen in den Wikiseiten. Sie werden nach dem Verwendungszweck gegliedert und mit den anderen Inhalten verlinkt. Artikel können sowohl als Zitate in den Texten referenziert werden oder eigenständige Beiträge sein.

Artikelübersicht und zur Artikelverwaltung 

Blogs

Ein Weblog (kurz: Blog) ist eine Sammlung von Posts (Beiträgen), mit denen kurze Hinweise im Tagebuchformat erfasst werden. Die Anzahl der Blogs wurde im Laufe der Zeit reduziert, weil deren Funktionalität im Wiki besser mit anderen Techniken (z.B. Tracker) verwirklicht werden kann.

Blogs ansehen und verwalten

Tracker

Tracker sind die Datenbanken im Wiki. Sie stellen ein außerordentlich wichtiges Element im Think Tank von Wiki to Yes dar. Es stehen verschiedene Datenbanken zur Verfügung. Die Tracker verweisen auf Inhalte und helfen bei der Auswertung von Daten. Die Enzyklopädie ist ein exponiertes Beispiel. Weitere Tracker stellen die Werkzeuge im Mediatorenkoffer oder fassen die Quellen zusammen, die als Zitate im Text verwendet werden.

Datenbanken

Verzeichnisse

Bei den Verzeichnissen handelt es sich um Datenzusammenstellungen, die in den Texten eingebunden sind. Die Verzeichnisse können aus unterschiedlichen Datenformaten bestehen. Es kann sich also um Tabellen, Datenlisten oder textbasierte Zusammenstellungen handeln. Die Verzeichnisse werdten Daten aus und verweisen auf Textstellen.

Übersicht über die Verzeichnisse

Externe Quellen

Wiki to Yes versteht sich als ein Metaportal. Deshalb begrenzt sich die Informationsverarbeitung nicht auf die intern abgespeicherten Daten. Der Hinweis auf externe Quellen erfolgt durch Zitate, im Linkverzeichnis oder im Quellenverzeichnis, wo die Informationen direkt abgerufen werden können. Auch diese Informationen werden in die Datenlogik von Wiki to Yes eingebunden, sodass sie nicht nur zitiert, sondern auch in den Inhalten verarbeitet werden.

Verzeichnis der Quellen

Struktur

Die Strukturierung ist ein wichtiges Werkzeug, um die Komplexität zu bewältigen. Wiki to Yes erlaubt den Datenzugriff sowohl im Sinne einer Top down wie Bottom up Logik. Alle Daten werden der Gliederung zugeordnet, sodass sie wie über ein Inhaltsverzeichnis aufzufinden sind. Das Inhaltsverzeichnis kann jederzeit über das Hauptmenü aufgerufen werden. Die Struktur wird dort abgebildet. Neben dem Inhaltsverzeichnis steht eine umfassende Suchfunktion zur Verfügung, die Zugriff auf alle Daten und Inhalte gewährt.

Inhaltsverzeichnis Suche

Themenportale

Die Themenportale folgen der Einteilung des Mediationshandbuchs in Kapiteln. D.h. Jedes Themenportal entspricht einem Kapitel im Mediationshandbuch. Die Kapitel sind mit den Kategorien koordiniert, sodass jeder Beitrag auch außerhalb des Mediationshandbuchs dem gleichen Kapitel zugeordnet werden kann. Die Themenportale stellen die wichtigsten Seiten des Kapitels (auch außerhalb des Mediationshandbuchs) vor und erlauben es, diesen Kapiteln auch alle Seiten und Fragen zuzuordnen. Über die Themenportale erstreckt sich die logische Struktur des Handbuchs über das ganze Portal.

Themenportale

Operatoren

Die Operatoren sorgen für die Zusammenführung der Daten und Informationen. Jede der zuvor beschriebenen Komponenten wird mit Schlagworten versehen, Kategorien oder Verzeichnissen zugeordnet oder direkt in die Gliederng eingebunden. Die Operatoren erlauben es, die Daten zuzuordnen, zu verknüpfen, gegenüberzustellen oder miteinander zu vergleichen. So ist es beispielsweise möglich, Inhalte bestimmten Schulen oder Bereichen zuzuordnen. Die Kategorien geben eine konsistente Gliederung der Inhalte vor, die am Inhaltsverzeichnis ausgerichtet wird. Die Schlagworte stellen das Auffinden von Inhalten sicher, auch wenn die Begriffe im Text nicht vorkommen.

Kategorien Schlagworte

Interaktion

Die Datenerfassung wäre unvollständig, wenn nicht auch die User Hinweise und Ergänzungen einbringen können. Das ist der Grund, warum Wiki toYes als ein Wiki und nicht nur als ein Reader konzipiert wurde. Ein Wiki erlaubt die direkte Mitbearbeitung von Texten und Inhalten. Abhängig zun den Zugangsrechten kann also jeder Benutzer am Text arbeiten, Ergänzungen und Korrekturen vornehmen oder Hinweise geben.

Kommentare

Kommentare werden verwendet, um ein Benutzer-Feedback zu allen Inhalten zu ermöglichen. Dadurch wird ein bidirektionaler Informationsaustausch ermöglicht.

Ihr Kommentar und Ihre Expertise

Fragen

Fragen können in den Foren eingegeben werden oder in der FAQ Datenbank, die mit der Examensdatenbank identisch ist. Alle fachlich relevanten Fragen werden in die Datenbank übertragen, wo sie ausgewertet, zugeordnet und gefiltert werden können. Dort finden Sie neben den allgemeinen Standardfragen auch Examensfragen. Die thematische Zuordnung kann dort oder auch in den Themenportalen abgerufen werden.

Fragendatenbank

Diskussionen

Für Diskussionen sind die Foren eine geeignete Plattform. Zu jeder Wiki Seite kann ein Diskussionsforum automatisch angelegt werden.

Forenverzeichnis

Umfragen

Umfragen sind ein Instrument der Forschung. Wiki to Yes erlsubt es den Usern nicht nur, sich an Umfragen zu beteiligen, sondern auch selbst Umfragen durchzuführen. Die Ergebnisse ergänzen die Beiträge über die Forschung. Sie werden in den Auswertungen der Daten und Informationen berücksichtigt.

Umfragen

Expertisen

Eine genaue Beschreibung, wie Sie Ihr Know how und Ihre Expertise einbringen können, entnehmen Sie bitte dem Beitrag Expertisen.

Ihre Expertise ist gefragt

Nachverfolgung

Damit Sie die Neuigkeiten und Veränderungen nachvollziehen können, stehen Datenbanken zur Verfügung, wie z.B. die Nachrichten oder die Terminshinweise. Auf der Benutzerhomepage werden Sie über jede Veränderung im Datenbstand informiert. Sie müssen die Seite jedoch aufrufen, weil Wiki to Yes Sie vor Newslettern bewahren möchte. Alternativ stehen Benachrichtigungsfunktionen zur Verfügung.

Benachrichtigungen

Personalisierung

Auch wenn an manchen Stellen (z.B. bei den Foren) anonyme Eingaben möglich sind, wird jeder Beitrag und jede Veränderung einem Benutzer zugeordnet. Deshalb ist es notwendig, dass Sie sich anmelden, um die Interaktionsmöglichkeiten zu nutzen. Die Anmeldung erlaubt es Ihnen im Übrigen, das Wiki auf Ihre Bedürfnisse einzurichten. Ihnen stehen Datenbanken zur Verfügung, damit Sie Ihre Kommunikationspartner und Stellen identifizieren können, die Ihnen bei der Arbeit mit der Mediation behilflich sein können. Die Datenbanken erlauben es Ihnen, die Dienstleister, Mediatoren und Institutionen aufzufinden. Einen zielgruppenorientierten Zugang finden Sie darüber hinaus auf der Seite Personen.

Startseiten für die unterschiedlichen Zielgruppen

Verbindungen

Die Inhalte werden miteinander verlinkt, in Bezug gesetzt und mit Links in der Außenwelt verknüpft. Jeder Beitrag wird als Erkenntnis in den Texten eingearbeitet, so dass die Inhalte immer auf dem neuesten Stand sind. Die Verlinkung erfasst die gedsamte Mediationswelt und ein Netzwerk, das Mediatoren und Organisationen zusammenbringt.

Vernetzung

Bedeutung für die Mediation

Das Bild über die Mediation ist nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei den Fachleuten außerordentlich diffus. Es gibt ein großes Engagement zur Förderung der Mediation. Viele Bemühungen und viele Erfahrungen bleiben im Verborgenen. Viele Informationen werden übersehen. Der Wiki to Yes Mediationsreport zeigt, dass die Zusammenführung der Informationen auf der Metaebene, also jenseits der Interessen Einzelner, zu Ergebnissen führt, die ein anderes, vollständigeres Bild über die Mediation abliefern. Es ist die Idee der Mediation, dass alle (Betroffenen) alles sagen können, was ihnen wichtig ist, dass ihnen zugehört wird und dass sie zu Wort kommen. Wiki to Yes verwirklicht diesen Gedanken, indem nicht nur das Portal, sondern auch eine dies ermöglichende Technik zur Verfügung gestellt wird, sodass hier sogar auch die Mediation zu Wort kommt.

Hinweise und Fußnoten

Bitte beachten Sie die Zitier - und Lizenzbestimmungen. Zitiervorgabe im ©-Hinweis.

Bearbeitungsstand: 2023-01-17 08:32 / Version 98.

Alias: Wissensmanagement, Think-Tank, ThinkTank, Redaktionssystem
Siehe auch: Wiki-Interaktion
Bearbeitungshinweis: Textvollendung erforderlich
Prüfvermerk: -


Last edited by - , based on work by ArthurTrossen and me at bsfez.com .
Page last modified on Tuesday January 17, 2023 08:32:00 CET.
Page approved by Arthur Trossen on Tuesday January 17, 2023 08:32:23 CET
Durchschnittliche Lesedauer: 9 Minuten