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Warum manche Coachings bedenklich sind

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12070
Datum
2021-08-08
Schlagzeile
Warum manche Coachings bedenklich sind
Inhalt (Zitate aus dem Presseartikel, die für Mediatoren von Interesse sein könnten)

So lautet die Schlagzeile eines Artikels bei NTV.de. Es geht um falsche Versprechen von Coaches. Manche von ihnen böten keine echte Lösung. Der Coach verspricht unglaubliche Erfolge. Als Beleg führt er nicht nur den eigenen Erfolg an. Er macht sich auch zur Identifikationsfigur. Wenn der Erfolg eintritt, liegt es an ihm. Wenn nicht, liegt es am Kunden. Die Versprechungen eines Coaching-Programms seien oft unmöglich zu erreichen, weshalb sie sittenwidrig sein könnten. Um unseriöse Angebote zu entlarven, wird vorgewschlöagen, auf folgendes zu achten:

  • Das Erstgespräch sollte ein Aufklärungsgespräch sein, in dem man sich kennenlernen, Probleme definieren und Ziele abstecken kann.
  • Vertrag und Zahlung müssen transparent sein.
  • Bei psychologischen Beschwerden sollte an Fachkräfte verwiesen werden.
  • Die Förderung auf persönlicher Ebene sollte gewährleistet werden.

Der Artikel schlägt vor, Coaching-Angebote kritisch zu prüfen und die Berufs- und Lebenserfahrung eines Coaches genauer unter die Lupe zu nehmen.

Autor
Vera Kraft
Kategorie
Fachinformation
Kommentar
Es gibt Parallelen zur Mediation. Anders als dort wird interessanterweise nicht nach mehr Ausbildung oder Zertifikaten gerufen, sondern auf Kundenaufklärung gesetzt. Interessant sind auch die Bemerkungen zum Marketing. "Bloß, weil jemand etwas seit zehn Jahren macht, muss es nicht automatisch richtig sein", wird Wirtschaftspsychologe Kanning zitiert. Kundenreferenzen von zufriedenen Kundinnen und Kunden auf den Webseiten der Anbieter hätten zwar eine hohe suggestive, emotionale Wirkung. Sie seien aber kein Beleg für den tatsächlichen Erfolg.
Quellenhinweis
ntv.de
Fundstelle (URL)
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Schlagworte
coach    referenzen    marketing    coaching   
Relevanz
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Created
Sunday August 8, 2021 14:07:15 CEST